Polizei-News Hünxe, 18.02.26: Erweiterung der öffentlich zugänglichen Defibrillatoren in Hünxe und Gartrop-Bühl

Ein Unfall und Brand wurde aktuell von der Polizei in Hünxe gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Dominik Totaro

Um im Notfall eine adäquate Erste Hilfe für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, wurden die Ortsteile Hünxe und Gartrop-Bühl mit vier Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) ausgestattet. Damit wurde das Konzept, das erstmals in Drevenack umgesetzt wurde, auf weitere Ortsteile erweitert. Die Umsetzung erfolgte durch Mitglieder der Einsatzeinheit in Hünxe.

Bei einem Notfallpatienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand werden die Organe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt, der für das Leben unverzichtbar ist. Mit jeder Minute sinkt die Überlebenschance um etwa 10 %. Wird der Patient nicht sofort mit einer Herzdruckmassage reanimiert, kommt es nach kurzer Zeit zu schweren Organschäden, wobei das Gehirn am stärksten betroffen ist. Deshalb muss sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden.

"Das A und O der Wiederbelebung ist und bleibt die Herzdruckmassage. Aber der AED ist der nächste wichtige Baustein, um den Herzschlag wieder in Gang zu bringen", sagt Moritz Salomon, stellvertretender Einheitsleiter in Hünxe. AEDs wurden für die Anwendung durch Laienhelfer entwickelt und können bedenkenlos eingesetzt werden. Sie führen durch Sprachanweisungen, Piktogramme, ein Metronom und Feedbacksysteme durch die Reanimation und unterstützen so bei der Notfallversorgung.

Um eine schnelle Erreichbarkeit der Geräte zu gewährleisten, wurden folgende Installationsorte gewählt:

  • Feuerwache Hünxe, Alte Weseler Straße 25
  • Heimatmuseum, Friedrich-Endemann-Straße 6
  • Alte Sparkasse/ehemalige VHS, Kutzersstege 2
  • Schützenhalle Gartrop-Bühl, Gahlener Straße 126

Die Ersthelfer-App "Corhelper" greift nach der Fertigstellung auf die Standorte der AEDs zu und weist die Nutzer an, ein Gerät in der Nähe zu suchen und einzusetzen. Das Kleinprojekt wurde mit Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes gefördert.

Die bereits mehrfach angebotenen AED-Schulungen werden auch im Jahr 2026 fortgeführt. Die Schulungstermine werden rechtzeitig über unsere Social-Media-Kanäle und auf der Website beworben. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können nach vorheriger Anmeldung daran teilnehmen, ihre Kenntnisse in der Herzdruckmassage auffrischen und sich die Handhabung der AEDs von Mitgliedern der Feuerwehr erklären lassen. Die Feuerwehr verfügt über speziell ausgebildete und qualifizierte Mitglieder sowie einen speziellen Trainings-AED. Grundsätzlich gilt jedoch: Die frei zugänglichen AEDs sind selbsterklärend und können ohne vorherige Einweisung bedenkenlos eingesetzt werden.

Wir hoffen, dass die Geräte so selten wie möglich zum Einsatz kommen müssen. Sollte es dennoch in der näheren Umgebung zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand kommen, bieten die zusätzlichen Standorte die besten Voraussetzungen, um Erste Hilfe zu leisten. Für Fragen stehen die Verantwortlichen unter der E-Mail-Adresse aed@feuerwehrhuenxe.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen können unserer Website unter www.feuerwehrhuenxe.de/ratgeber/aed entnommen werden. Ein besonderer Dank gilt dem BSV Gartrop-Bühl, dem Heimat- und Verkehrsverein Hünxe e. V. sowie der Gemeinde Hünxe für die reibungslose Zusammenarbeit bei der Anbringung der Geräte.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Freiwillige Feuerwehr vom 18.02.2026 gegen 08:48 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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