Polizei-News Kreis Borken, 11.02.26: Unbeschwert feiern - sicher durch die tollen Tage

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verstoß wegen Drogen in Kreis Borken. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Vogl

Der Straßenkarneval steht kurz bevor und im Kreis Borken bereiten sich zahlreiche Närrinnen und Narren auf die bevorstehenden Veranstaltungen vor.Die Kreispolizeibehörde Borken hat umfangreiche Maßnahmen getroffen, um einen sicheren und unbeschwerten Verlauf der tollen Tage zu gewährleisten.Bereits im Vorfeld fanden intensive Abstimmungen zwischen der Polizei, den örtlichen Veranstaltern sowie den zuständigen Kommunen statt.Insbesondere die regional zuständigen Wachleitungen der Polizeiwachen Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau führten zahlreiche Gespräche, in denen die jeweiligen Sicherheitskonzepte im Fokus standen. Dabei wurden unter anderem die Streckenführung der Umzüge, mögliche Schutzmaßnahmen, die erwartete Anzahl der Teilnehmenden, der Einsatz von Ordnungsdiensten sowie die Erreichbarkeit der Veranstaltungsbereiche für Feuerwehr und Rettungsdienst erörtert.

Auch die Polizei selbst stellt sich entsprechend auf. Sichtbar Präsenz zeigen, dass wollen die Polizistinnen und Polizisten auch wenn die Jecken ausgelassen feiern. "Wir möchten das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken und jederzeit ansprechbar sein", unterstreicht Leitender Polizeidirektor Paul Albers, Abteilungsleiter Polizei in der Kreispolizeibehörde Borken: "Wo wir jedoch Verstöße feststellen, werden wir diese konsequent ahnden - das sind wir all denen schuldig, die gemeinsam sicher und unbeschwert Karneval feiern wollen." Das schließt ganz ausdrücklich auch die Möglichkeit ein, Kontrollen durchzuführen - beispielsweise, um verbotswidrig mitgeführte Messer sicherzustellen. Zur Erinnerung: Mit der Neuregelung des Waffengesetzes im vergangenen Jahr ist es verboten, Waffen und Messer bei öffentlichen Veranstaltungen mitzuführen. Hier gilt die eindeutige Botschaft: "Messer haben im öffentlichen Karneval nichts zu suchen!", so Albers.Darüber hinaus appelliert die Polizei an Karnevalistinnen und Karnevalisten, auf täuschend echt aussehende Waffen als Kostümzubehör zu verzichten. Messer sowie täuschend echt aussehende Nachbildungen von Waffen (sogenannte Anscheinswaffen) sind bei öffentlichen Veranstaltungen und Umzügen nicht erlaubt, da sie andere verunsichern oder gefährliche Situationen auslösen können. Unbedenkliche und klar als Spielzeug erkennbare Accessoires - etwa bunte Wasserpistolen - sind eine sichere Alternative.Sicherheit im Karneval bedeutet auch, sich vor Taschendiebstähle zu schützen. Gerade im Gedränge nutzen die Täter kurze Unaufmerksamkeiten aus. Eine vermeintlich zufällige Berührung fällt dabei oft kaum auf - der Verlust der Geldbörse wird meist erst später bemerkt. Daher empfiehlt die Polizei, nur so wenig Bargeld und wichtige Papiere wie nötig mitzunehmen und diese möglichst sicher zu verstauen.Gefahren können jedoch auch in anderer Form auftreten. Um sich vor sogenannten KO-Tropfen zu schützen, sollten keine offene Getränke von Unbekannten angenommen und eigene Getränke nicht unbeaufsichtigt stehen gelassen werden. Auch der Heimweg sollte frühzeitig geplant und in sicherer Begleitung angetreten werden.Für alle Verkehrsteilnehmenden gilt auch während der Karnevalstage: Hände weg von Alkohol und Drogen! Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss unterwegs ist, gefährdet sich und andere - unabhängig davon, ob man mit dem Auto, dem Fahrrad, dem Pedelec oder einem E-Scooter unterwegs ist. Im Zweifel empfiehlt es sich, für die Heimfahrt öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi zu nutzen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Borken vom 11.02.2026 gegen 11:25 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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