Polizei-News Anhalt-Bitterfeld, 04.02.2026: Unfallflucht und weitere Fälle

Das Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld informiert am Nachmittag über mehrere Vergehen. Die aktuellen Fälle von Mittwoch, dem 04.02.2026 im Überblick.

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Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christopher Kissmann

Für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat die Polizei mehrere aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:

Unfallflucht

Ein 47-Jähriger begab sich gegen 21 Uhr des 03.02.2026 nach Beendigung seines Einkaufs zurück auf den Parkplatz des Supermarktes in der Straße „Alte Brücke“ in Zerbst . Hierbei wurde er Zeuge, wie ein älterer Herr rückwärts gegen seinen Opel stieß. Als der 47-Jährige den Fahrer zur Rede stellen wollte, bat dieser darum, sich untereinander einig werden zu können, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Darauf ließ sich der Mann jedoch nicht ein und informierte die Polizei. Der Senior, der als circa 60 Jahre alt beschrieben wurde, flüchtete daraufhin in den Einkaufsmarkt. Trotz mehrerer Ausrufversuche blieb er verschwunden. Gegen ihn wird nun wegen Unfallflucht ermittelt. Sowohl an seinem Volvo als auch am abgeparkten Opel entstand Sachschaden in Höhe von jeweils etwa 3.000 Euro.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

Am 03.02.2026 war ein 56 Jahre alter Transporterfahrer gegen 15 Uhr auf der K 2058 aus Richtung Glebitzsch kommend in Richtung Renneritz unterwegs. Als er nach links in einen Feldweg einbiegen wollte, kam es zu einem Zusammenstoß mit einem sich im Überholvorgang befindlichen 49-jährigen Nutzer eines Kleintransporters. Die Schadenssumme beläuft sich auf je circa 2.000 Euro.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

In Bitterfeld -Wolfen war ein 65 Jahre alter Renaultfahrer am 03.02.2026 gegen 14 Uhr in der Straße „Ratswall“ unterwegs und beabsichtigte die Kreuzung Burgstraße/Niemegker Straße in Richtung „Töpferwall“ zu überqueren. Dabei kam es zu einer Kollision mit dem PKW Renault einer 61-Jährigen, die sich dem Kreuzungsbereich von der Niemegker Straße aus näherte. Der Gesamtschaden liegt bei geschätzten 3.000 Euro.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

Gegen 6.30 Uhr des 04.02.2026 befuhr ein 54-Jähriger mit einem Transporter die L 141 aus Richtung Brachstedt in Richtung Schrenz . In einer Kurve kam es im Bereich der Außenspiegel zu einem Zusammenstoß mit einem sich im Gegenverkehr befindlichen 63 Jahre alten Lenker eines Kleintransporters. Der Sachschaden an diesem Fahrzeug bewegt sich bei annähernd 350 Euro. Die Schadenssumme am Transporter des 54-Jährigen wurde mit ungefähr 150 Euro angegeben.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

Als ein 66 Jahre alter Mann am 04.02.2026 gegen 11 Uhr in der Köthener Chaussee in Aken mit einem Chevrolet vom Fahrbahnrand anfahren wollte, kam es zu einer Kollision mit einem sich im Nachfolgeverkehr befindlichen und in Richtung Ortsmitte fahrenden 19-jährigen Nutzer eines Audi. Die Schadenshöhe an beiden PKWs summiert sich auf jeweils annähernd 5.000 Euro.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Zwischen Baasdorf und Reinsdorf wurde der Skoda einer 31-Jährigen am 03.02.2026 gegen 13 Uhr von einer Schneewehe erfasst, woraufhin die Frau die Kontrolle über ihren Wagen verlor und gegen einen Baum prallte. Sowohl die Fahrerin als auch ein 8 Jahre alter Mitinsasse erlitten leichte Verletzungen und wurden durch Rettungskräfte in eine Klinik verbracht. Am Skoda entstand Sachschaden in Höhe von rund 9.000 Euro. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

In der Köthen er Springstraße wurde die Fahrerin eines Lieferdienstes am 04.02.2026 gegen 11.30 Uhr durch eine Polizeistreife kontrolliert. Als sie nach ihrer Fahrerlaubnis gefragt wurde, gab sie an, dass ihr diese behördlich entzogen wurde. Die 36-Jährige muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Ihren Transporter musste sie stehen lassen.

Vorsicht Falle: Betrug mit Pflegehilfsmitteln

Wer auf Pflege angewiesen ist, muss einiges organisieren: Welche Hilfsmittel braucht es, wer pflegt und welche Unterstützung bekommen die Pflegenden? Betrüger nutzen dies zunehmend aus und rufen willkürlich Menschen an, um Pflegehilfsmittel anzubieten, die für die Betroffenen zwar kostenlos sind, aber in betrügerischer Absicht über deren Pflegekassen abgerechnet werden. So erging es einem 60-Jährigen aus dem Raum Bitterfeld-Wolfen . Der Mann erhielt am 29.01.2026 einen derartigen Anruf. Im Verlauf des Gesprächs wurde ihm eine für ihn kostenfreie Notfallklingel angeboten. Im Gegenzug forderte die Vertriebsmitarbeiterin den Senior zur Übermittlung der Sozialversicherungsnummer auf. Auch übersandte sie ihm zwei Formulare, die er ungelesen unterschrieb und ihr wieder übermittelte. Eine nahe Verwandte wurde nun wegen des Vorgehens misstrauisch und recherchierte dazu. Dabei fand sie heraus, dass die Telefonnummer nicht unter der angegebenen Vertriebsfirma registriert sei. Zudem konnte plötzlich keinerlei telefonischer Kontakt mehr zu der Mitarbeiterin hergestellt werden. Ein Betrug wird nun vermutet. Strafanzeige wurde am 03.02.2026 gestellt. Was ist bei unerwünschten Anrufen zu tun? Das Wichtigste ist, sofort aufzulegen. Dadurch verhindert man, in ein Gespräch verwickelt zu werden und versehentlich oder absichtlich ein Angebot anzunehmen. Pflegebedürftige sollten die offizielle Pflegeberatung zu Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen, um sich genau zu informieren. Mit diesem Wissen können unseriöse Angebote abgelehnt und stattdessen Leistungen seriöser Anbieter genutzt werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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