Polizeieinsatz München, 30.01.2026: Polizei stellt sprengstoffverdächtige Gegenstände sicher – zwei Personen festgenommen

Das Bayerisches Landeskriminalamt meldet am Nachmittag: Ein Fall hat sich in München, Regensburg, Fürth und Nürnberg ereignet. Das ist heute am Freitag, dem 30.01.2026 passiert.

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Angelika Warmuth

Für die Regionen München, Regensburg, Fürth und Nürnberg hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:

München, Wiesent (OPF) - Beamte des Polizeipräsidiums Oberpfalz haben in der Nacht zum Freitag, 30. Januar 2026, im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf der Bundesautobahn A3 sprengstoffverdächtige Gegenstände festgestellt. Die Kontrolle erfolgte gegen 2 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Wiesent/Wörth an der Donau.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden mehrere sprengstoffverdächtige Gegenstände festgestellt. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte zwei Brecheisen sowie einen Benzinkanister. Die beiden Fahrzeuginsassen, eine 28-jährige Frau mit portugiesischer Staatsangehörigkeit und ein 24-jähriger Mann mit niederländischer Staatsangehörigkeit wurden vorläufig festgenommen.

Aufgrund der Handhabungsunsicherheit wurden Teile der sichergestellten Gegenstände durch die Technische Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamtes vor Ort kontrolliert unschädlich gemacht. Die Teile wurden in das Bayerische Landeskriminalamt zur Untersuchung durch das Kriminaltechnische Institut (KTI) verbracht.

Die beiden festgenommenen Personen wurden zur Klärung der Haftfrage beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt, welches, aufgrund des Tatverdachts des Verabredens zum Verbrechen des schweren Bandendiebstahls mit Vorbereitung eines Explosions- oder Strahlungsverbrechens gem. dem StGB sowie weiterer Verstöße nach dem Sprengstoffgesetz, Haftbefehle erlassen hat.

Die weiteren Ermittlungen führt das Bayerische Landeskriminalamt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen keine Hinweise auf einen extremistischen oder staatsschutzrelevanten Hintergrund vor. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine konkrete Gefahr.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Landeskriminalamt. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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