Polizei-News Pinneberg, 22.01.26: Tornesch - Dachgeschoss eines Einfamilienhauses ausgebrannt - eine verstorbene Person bei Löscharbeiten entdeckt

Die Polizei informiert über eine Warnung in Pinneberg. Was ist bisher bekannt?

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Feuerwehr für das Presseportal Bild: Adobe Stock / neuhold.photography

Donnerstag, 22. Januar 2026, 09:40 Uhr +++ Einsatzort: Tornesch, Gärtnerweg +++ Einsatz: FEU G Y (Feuer größer Standard, Meschenleben in Gefahr)

Die Freiwillige Feuerwehr Tornesch wurde um 9.40 Uhr mit dem Einsatzstichwort FEU Y (Feuer Standard, Menschenleben in Gefahr)und dem Einsatzhinweis, Rauchentwicklung aus Einfamilienhaus, in den Gärtnerweg alarmiert. Aufgrund des Einsatzstichwortes wurde bereits bei der ersten Alarmierung der Einsatzkräfte die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Uetersen mitalarmiert, da sich das Tornescher Hubrettungsfahrzeug gerade in der Werkstatt befindet.

Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte zum Einsatzort wurde das Einsatzstichwort um 9.46 Uhr auf FEU G Y (Feuer größer Standard, Menschenleben in Gefahr) aufgrund von weiteren Erkenntnissen erhöht. Demnach sollte eine Person im Obergeschoss sein, die das Haus nicht aus eigener Kraft verlassen konnte.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus dem Dachbereich des Einfamilienhauses. Auf der rückwärtigen Seite des Gebäudes waren bereits die Fensterscheiben im ersten Obergeschoss geborsten und Flammen schlugen den Einsatzkräften entgegen.

Einsatzleiter Stefan Raddatz (Zugführer FF Tornesch) ließ umgehend einen Trupp unter schweren Atemschutz in das Gebäude vorgehen. Aufgrund der starken Brandausbreitung im Obergeschoss, musste der Atemschutztrupp den Innenangriff abbrechen.

Parallel wurde die Drehleiter (DLK) der Freiwilligen Feuerwehr Uetersen vor dem Einfamilienhaus in Stellung gebracht. Über den Korb der Drehleiter wurde ein massiver Außenangriff gestartet. Da zu diesem Zeitpunkt kein weiterer Innenangriff vorgenommen werden konnten, wurden mehrere handgeführte Strahlrohe im Außenangriff eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt galt immer noch eine Person als vermisst.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde über die Drehleiter die Dachhaut geöffnet von außen weiter aufgenommen, um gezielt weitere Löschmaßnehmen im Obergeschoß durchzuführen.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde eine Warnung an die Bevölkerung über die Warn-App NINA und KATWARN für Teile von Tornesch herausgegeben.

Eine weitere Gefahr für die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle war das gefrierende Löschwasser. Dieses wurde umgehend von Mitarbeitern des Bauhofs der Stadt Tornesch abgestreut.

Für die weitere Beratung der Einsatzleitung vor Ort, wurde der THW-Fachberater aus Norderstedt angefordert.

Der massive Löscheinsatz von Außen zeigte Erfolg und es wurde ein erneuter Innenangriff zum Ablöschen der letzten Glutnester und zur weiteren Suche nach der vermissten Person im Obergeschoss gestartet. Bei den Nachlöscharbeiten wurde dann durch die Einsatzkäfte der Feuerwehr eine verstorbene Person aufgefunden.

Siehe hierzu auch die Pressemitteilung der Polizei: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6201928

Um 14.50 Uhr konnte der Einsatzleiter von der Einsatzstelle melden, dass die letzten Glutnester abgelöscht sind und die Feuerwehr mit dem Rückbau der Einsatzstelle beginnt.

Der stellvertretende Kreiswehrführer Christian Grundorf machte sich am Einsatzort ein Bild von der Lage.

Die Kriminalpolizei hat noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Zur Brandursache oder Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Tornesch: 45 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen, Feuerwehr Uetersen 14 Einsatzkräfte mit 4

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Kreisfeuerwehrverband Pinneberg vom 22.01.2026 gegen 16:31 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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