Polizeifahndung Kiefersfelden (A93) / Rosenheim, 02.01.26: Silvester im Gefängnis - Bundespolizei nimmt gesuchten Rumänen fest

Ein Fall von Cyberkriminalität wurde aktuell von der Polizei in Kiefersfelden (A93) / Rosenheim gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (31. Dezember) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen Rumänen festgenommen. Da er seine Justizschulden von rund 2.900 Euro nicht zahlen konnte, verbrachte er nicht nur die Silvesternacht im Gefängnis.

Bundespolizisten kontrollierten am frühen Mittwochmorgen auf der A93 die Insassen eines Fernreisebusses. Bei der Überprüfung der Personalien eines rumänischen Staatsangehörigen schlug der Fahndungscomputer Alarm. Das Landgericht Landshut hatte den 55-Jährigen Ende 2023 wegen Körperverletzung verurteilt. Von der festgelegten Geldstrafe zuzüglich der Verfahrenskosten stand noch ein Restbetrag von knapp 2.900 Euro offen. Aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel musste der Rumäne die Ersatzhaft in der Haftanstalt Bernau antreten und wird die ersten sechs Wochen des neuen Jahres dort verbringen. Die Rosenheimer Bundespolizei teilte seine "neue Adresse" auch der italienischen Justiz mit, die ebenfalls nach ihm sucht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 02.01.2026 gegen 15:12 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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