Polizei-News Freilassing, 02.01.26: Arbeitsreicher Jahreswechsel für die Bundespolizeiinspektion Freilassing

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verstoß wegen Drogen in Freilassing. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei meldete einen Mord (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei meldete einen Mord (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow

Für die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing brachte der Jahreswechsel (31. Dezember - 1. Januar) erneut ein hohes Einsatzaufkommen mit sich. Neben 52 unerlaubten Einreisen, fünf Schleusungen sowie mehreren Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verzeichneten die Einsatzkräfte insgesamt 46 Fahndungstreffer, darunter zwölf Haftbefehle.

Am Mittwoch (31. Dezember) kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen grenzüberschreitenden Einreisezug. Die fahndungsmäßige Überprüfung eines 35-jährigen Kroaten ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Memmingen zur Festnahme aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls wegen Betruges. Zudem lagen zwei weitere Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung vor. Der Mann verbrachte die Silvesternacht in der Dienststelle der Bundespolizei in Freilassing und wurde am Folgetag einem Richter vorgeführt. Anschließend erfolgte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.

Ähnlich verlief ein Sachverhalt an der Kontrollstelle BAB 8. In der Silvesternacht gegen 00:01 Uhr wurde ein 24-jähriger Serbe als Insasse eines Reisebusses kontrolliert. Die Überprüfung seiner Personalien ergab eine Ausschreibung des Amtsgerichts Tiergarten in Berlin wegen des Verdachts eines Mordes. Auch dieser Mann wurde noch am selben Tag einem Richter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er nun auf den Beginn seines Prozesses wartet.

Am Donnerstagmorgen (1. Januar) kontrollierten Einsatzkräfte auf der Saalachbrücke ein aus Österreich kommendes Fahrzeug mit drei Insassen. Der Fahrer, ein 35-jähriger Iraker, konnte gültige Reise- und Aufenthaltsdokumente vorweisen. Seine beiden syrischen Mitfahrer verfügten jedoch nicht über einreise- und aufenthaltslegitimierende Dokumente. Die drei Männer wurden zur Dienststelle der Bundespolizei in Freilassing verbracht. Gegen den Fahrer besteht der Verdacht des Einschleusens von Ausländern, gegen die beiden Syrer der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Alle drei Personen wurden kurze Zeit später nach Österreich zurückgewiesen.

Nur wenige Stunden später kontrollierten die Einsatzkräfte an der Saalachbrücke ein weiteres aus Österreich kommendes Fahrzeug. Der 41-jährige ukrainische Fahrer konnte sich mit gültigen Reisedokumenten ausweisen. Vier der fünf Insassen legten jedoch lediglich ukrainische Reisepässe vor. Gegen den Fahrer besteht somit ebenfalls der Verdacht des Einschleusens von Ausländern, ihm wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Weiterreise gestattet. Gegen die vier ukrainischen Insassen besteht der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Die Personen wurden kurze Zeit später nach Österreich zurückgewiesen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 02.01.2026 gegen 13:20 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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