Polizeieinsatz Jerichower Land, 02.01.2026: Sprengung eines Fahrkartenautomaten

Das Polizeirevier Jerichower Land berichtet am Mittag über mehrere Vergehen. Die aktuellen Fälle von Freitag, dem 02.01.2026 im Überblick.

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Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa-Zentralbild / Thomas Schulz

Für das Jerichower Land hat die Polizei mehrere Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Sprengung eines Fahrkartenautomaten

Elbe-Parey OT Güsen, Chausseestraße, 01.01.2026, 23:00 Uhr Durch eine 24-jährige Zeugin wurde der Polizei bekannt, dass es am Bahnhof Güsen zu einer Explosion am Fahrkartenautomaten gekommen ist. Durch die Polizeibeamten wurde vor Ort ein beschädigter Fahrkartenautomat festgestellt, welcher augenscheinlich Sprengstoffreste beinhaltete. Aufgrund dessen musste der Fachbereich aus dem Landeskriminalamt hinzugezogen werden, um eine Gefahr vor Leib und Leben ausschließen zu können. Anschließend fand eine umfangreiche Spurensuche und -sicherung durch die hinzugezogene Kriminalpolizei statt. Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Bereich. Die Polizei sucht Zeugen dieser Tat und bittet demnach um Hinweise. Diese werden in jeder Polizeidienststelle entgegengenommen. Hinweise können auch bei der Polizei in Burg unter der 03921/920-0 oder per E-Mail an levd.prev-jl(at)polizei.sachsen-anhalt.de gegeben werden.

Pyrotechnische Erzeugnisse in den Händen von Kindern

Burg, Bahnhofstraße, 01.01.2026, 17:40 Uhr Durch einen 33-jährigen Hinweisgeber wurde die Polizei darüber verständigt, dass mehrere Personen in der Unterführung Pyrotechnik zünden und diese auch auf ihn geworfen worden sind. Vor Ort konnten vorwiegend Kinder durch die Polizei festgestellt werden. Durch die sechs Kinder wurden sodann geprüfte und nicht geprüfte pyrotechnische Erzeugnisse sowie Schreckschussmunition herausgegeben. Anschließend wurden alle Kinder einem erziehungsberechtigten übergeben. Diese wurden über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Beim unerlaubten Erwerb und Umgang mit explosiven Stoffen sowie bei dem Erwerb und Besitz von Munition handelt es sich um Straftaten. Auch wegen einer gefährlichen Körperverletzung gegenüber dem 33-Jährigen wurde ein Verfahren eingeleitet. Die Polizei appelliert eindringlich an Eltern und Erziehungsberechtigte, Kinder und Jugendliche über die erheblichen Gefahren und rechtlichen Folgen des Umgangs mit Pyrotechnik und Munition aufzuklären und entsprechende Gegenstände unzugänglich aufzubewahren, um derartige Vorfälle künftig zu verhindern.

Bilder zu den Fällen finden Sie in der Originalmeldung der Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Jerichower Land. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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