Polizeieinsatz Leipzig, 02.01.2026: Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses

Die Polizei sucht in Leipzig (Zentrum) Zeugen für einen aktuellen Fall. Haben Sie etwas gesehen?

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Die Polizei Sachsen informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Sachsen informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / EHL Media / Erik-Holm Langhof

Für Bad Düben, Oschatz, Delitzsch und weitere Orte hat das Polizeipräsidium Leipzig gegen 11:04 Uhr mehrere Meldungen für die Region Leipzig herausgegeben. In diesen heißt es:

Oschatz: Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses

Ort: Oschatz, Dresdener Straße

Zeit: 01.01.2026, 18:00 Uhr

Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses in Oschatz sind mehrere Wohnungen nicht mehr bewohnbar.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Abend des Neujahrstages im Dachgeschoss des Hauses zu einem Brand, welcher sich in der Folge auch auf weitere angrenzende Häuser ausweitete. Die Kameraden der Feuerwehr konnten den Brand löschen. Zuvor wurden die Bewohner der betroffenen Häuser evakuiert. Mieter, welche nicht bei Freunden und Verwandten unterkommen konnten, wurden in eine Notunterkunft der Stadt gebracht. Drei Personen wurden zur Abklärung in ein Krankenhaus gebracht, waren aber nicht verletzt. Der Einsatz eines Brandursachenermittlers ist geplant. Die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes wurden aufgenommen. Ein Sachschaden ist zurzeit nicht bezifferbar.

Leipzig (Zentrum): Raubdelikt am Leipziger Hauptbahnhof - Zeugen gesucht

Ort: Leipzig (Zentrum), Richard-Wagner-Straße

Zeit: 02.01.2026, 01:15 Uhr bis 01:30 Uhr

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es am Leipziger Hauptbahnhof zu einem Raubdelikt, bei dem zwei junge Männer (17, 19) aus einer Gruppe von vier - bislang unbekannten - männlichen Tätern ausgeraubt wurden.

Die beiden Bestohlenen wurden zunächst vor dem Hauptbahnhof, unter Androhung von Gewalt, zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Anschließend forderten die Täter die Geschädigten auf, Bargeld abzuheben, was diese auch taten und übergaben. Die Tätergruppierung entfernte sich anschließend in Richtung Kurt-Schuhmacher-Straße.

Folgende Personenbeschreibungen sind bekannt:

Person 1

  • circa 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß

  • circa 17 bis 25 Jahre alt

  • breite Statur

  • Oberlippenbart

  • kurze Haare

  • dunkle Bekleidung

Person 2

  • circa 1,70 Meter bis 1,75 Meter groß

  • muskulöse Statur

  • Narbe am linken Auge

  • leichter Bartansatz

Person 3

  • circa 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß

  • dünne Statur

  • leichter Bartansatz

  • schwarze, lockige Haare

  • dunkle Bekleidung

Person 4

  • circa 1,75 Meter groß

  • circa 16 bis 17 Jahre alt

  • schlanke Statur

  • dunkle Bekleidung

Die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes wurden aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Leipzig (Möckern): Luftdruckpistole in Straßenbahn

Ort: Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße

Zeit: 01.01.2026, gegen 18:20 Uhr

Gestern Abend fuhr ein 17-jähriger Jugendlicher im Leipziger Norden mit der Straßenbahn und hatte sichtbar eine Luftdruckpistole dabei.

Der Tatverdächtige stieg am Wahrener Rathaus in eine Straßenbahn, die stadteinwärts fuhr. In der Tram holte er eine Luftdruckpistole aus seiner Jackentasche und lud diese durch. Ein Zeuge sah dies und verständigte die Polizei. Am S-Bahnhof Möckern stieg er gemeinsam mit seinem Begleiter aus. Im weiteren Verlauf schoss der Jugendliche dreimal mit der Waffe in die Luft. Die gerufenenen Polizeibeamte des Polizeireviers Leipzig-Nord konnten den 17-Jährigen feststellen. Die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden aufgenommen.

Bad Düben: Verdächtiger Gegenstand in Bad Düben

Ort: Bad Düben, Paradeplatz

Zeit: 01.01.2026, gegen 17:10 Uhr

Gestern Nachmittag kam es in Bad Düben zu einem größeren Polizeieinsatz, da eine Gefahr von einem selbstgebauten Böller nicht ausgeschlossen werden konnte.

Durch einen Zeugenhinweis erfuhr das Polizeirevier Oschatz, dass ein 15-jähriger Jugendlicher selbstgebaute Pyrotechnik im öffentlichen Raum sprengen wollte. Aus bisher nicht bekannten Gründen setzte diese jedoch nicht um und wurde am Ort zurückgelassen. Der Zeuge machte die Polizei auf den Sachverhalt aufmerksam und konnte den Tatverdächtigen benennen. Da von dem Gegenstand weiterhin eine Gefahr ausgehen konnte, wurden Kräfte des Landeskriminalamtes Sachsen hinzugezogen, die für unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen ausgebildet sind. Durch diese wurde der Gegenstand sichergestellt und später vernichtet. Eine Durchsuchung im Wohnhaus des 15-jährigen Jugendlichen ergab keine weiteren Funde. Gegen ihn wurden nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, der möglichen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und dem unerlaubten Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen ermittelt.

Delitzsch: Schlechtes Gewissen nach Verkehrsunfall

Ort: Delitzsch, Securiusstraße

Zeit: 01.01.2026, gegen 00:45 Uhr

Im Verlauf des Jahresübergangs kam es in Delitzsch zu einem Verkehrsunfall, bei der ein Fußgänger schwer verletzt wurde.

Der 44-jährige Fahrer (deutsch) eines Skoda Kamiq befuhr die Securiusstraße in Delitzsch in nordwestlicher Richtung. Hier erfasste er einen Fußgänger (39), welcher vor seinem Wohnhaus auf der Fahrbahn Feuerwerkskörper entzündete. Der Skoda-Fahrer entfernte sich unerlaubt mit dem Fahrzeug, der Fußgänger musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen 01:45 Uhr erschien der Skodafahrer wieder am Unfallort und gab sich gegenüber der Polizei als Unfallverursacher zu erkennen. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von 1,06 Promille, woraufhin eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt wurde. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 8.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.

Leipzig (Zentrum-Süd): 45-Jähriger verursacht mehrere Unfälle

Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Wilhelm-Leuschner-Platz

Unfallzeit: 01.01.2026, 06:35 Uhr

Ein 45-Jähriger (deutsch) verursachte am Donnerstagmorgen mehrere Verkehrsunfälle, bevor er gegen die Fassade der Probsteikirche fuhr und von verfolgenden Polizeibeamten gestellt werden konnte.

Der 45-Jährige war mit einem gemieteten VW Up zunächst auf der August-Bebel-Straße in nördliche Richtung unterwegs, wo er auf einen vor ihm fahrenden Transporter auffuhr. Anstatt stehenzubleiben, entfernte sich der VW-Fahrer vom Unfallort und verursachte nur wenig später einen weiteren Unfall, bei dem er vom Goerdellering in östliche Richtung auf den Tröndlinring fahren wollte, dabei aber nach links von der Fahrbahn abkam und eine Glasscheibentrennung der Haltestelle zerstörte, um anschließend wieder nach rechts auf die Fahrbahn zu lenken, wo er mit einem VW Sharan kollidierte. Ein 25-jähriger Insasse des Sharans wurde durch den Unfall leicht verletzt, musste aber nicht ärztlich behandelt werden. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt auch nach diesem Unfall weiter fort und folgte dem Leipziger Ring, bis er am Roßplatz in südliche Richtung auf den Wilhelm-Leuschner-Platz abbiegen wollte. Dort kam er erneut nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr gegen die Fassade der Probsteikirche. Bei der anschließenden Kontrolle durch Polizeibeamte wurde ein medizinisches Problem als mutmaßliche Ursache für die Unfälle festgestellt und der 45-Jährige in einem Fachkrankenhaus vorgestellt. Zuvor wurde ihm Blut abgenommen und der Führerschein sichergestellt, da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Bei den Verkehrsunfällen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von circa 17.000 Euro. Die Ermittlungen zu den Unfällen dauern an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Leipzig. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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