Künstliche Intelligenz: Welche KI-Skills Sie 2026 für die Jobsuche brauchen

Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger – das zeigt sich auch auf dem Jobmarkt. In vielen Branchen ist der geübte Umgang mittlerweile ein Standard-Einstellungskriterium. Wie Sie beim Bewerbungsgespräch glänzen können.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Der geübte Umgang mit KI-Tools gilt in vielen Branchen als Standardvoraussetzung. (Foto) Suche
Der geübte Umgang mit KI-Tools gilt in vielen Branchen als Standardvoraussetzung. Bild: AdobeStock/Balša
  • KI wird auf dem Arbeitsmarkt ein immer wichtigeres Thema
  • Grundlegende Fähigkeiten sind für viele Unternehmen Standard
  • Wie Sie als Bewerber herausstechen können, zeigen wir Ihnen hier

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Längst sind es nicht nur mehr Stellen in der IT-Branche, die bestimmte KI-Skills erfordern. Auch in sonst weniger technikaffinen Berufen werden Fähigkeiten im Umgang mit KI-Tools immer relevanter. Welche auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt sind und womit Sie beim nächsten Bewerbungsgespräch Eindruck schinden können, erfahren Sie hier.

Nur konkrete Kenntnisse im Gespräch nennen

Wer in seiner Bewerbung lediglich angibt, "KI-Kenntnisse" zu besitzen, verspielt damit seine Jobchancen. Immer mehr Arbeitgeber fordern spezifisches Wissen und nicht nur allgemeine Floskeln– das belegen auch aktuelle Analysen. Erwartet werden nun konkrete Beispiele von Aufgaben, die mithilfe von KI erledigt wurden. Haben Sie beispielsweise bestimmte Prozesse automatisiert, kann es nützlich sein, anzugeben, welche konkreten Schritte im Workflow dadurch erspart wurden und inwiefern dies die Qualität und Quantität der erbrachten Leistungen beeinflusst hat.

So kann es hilfreich sein, für das Bewerbungsgespräch ein konkretes Beispiel vorzubereiten. Mit einer kurzen, präzisen Erklärung zu der Problemlösung mittels KI und den erhaltenen Ergebnissen können Sie sich klar von anderen Bewerbern abheben. Nennen Sie Tools, mit denen Sie bereits gearbeitet haben – für den Einsatz im Büro eignen sich beispielsweise auch Googles NotebookLM oder Claude von Anthropic.

Kritisches Denken bleibt für KI-Einsatz wichtig

Nicht nur der korrekte Einsatz, sondern auch die richtige Einordnung der gelieferten Ergebnisse ist eine zentrale Fähigkeit im Umgang mit KI. Daher achten Unternehmen häufig auch darauf, ob Bewerber KI-Ergebnisse kritisch betrachten können. Üben Sie daher, die Ergebnisse mittels eigener Recherche sowie Gegenprobe durch andere KI-Tools zu prüfen. Auch die anwendungsspezifischen Risiken sollten Ihnen bewusst sein.

In Zukunft könnten solche Fähigkeiten sogar direkt im Bewerbungsgespräch geprüft werden: So arbeiten Unternehmen wie McKinsey derzeit an Tests, in denen die Bewerber zeigen sollen, wie gut sie mit der KI arbeiten und wie sie die Ergebnisse wiedergeben.

Wissen über konkrete Anwendungsmöglichkeiten wirkt eindrucksvoll

Sollten Sie bereits KI im letzten Job genutzt haben, bietet es sich an, Nachweise zu sammeln, mit denen Sie Ihre Fähigkeiten belegen können. Dazu zählen unter anderem Projektbeschreibungen, kurze Case Studies, Nachweise zu Weiterbildungsseminaren und ähnliche hilfreiche Dokumente.

Ist die Stellenanzeige aussagekräftig genug, können Sie auch für das Gespräch konkrete Beispiele für Use-Cases für das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben, vorbereiten. Wenn Sie genau darlegen können, wie KI bei den im Profil genannten Tätigkeiten helfen könnte, zeigen Sie nicht nur Eigeninitiative, sondern wirken auch noch praxisnah.

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