Malaria: Hausärzteverband zu Malaria: Kollegen sind sensibilisiert
Die Symptome sind unspezifisch und die Krankheit selten. Würde in einer Arztpraxis eine Malaria-Infektion überhaupt erkannt?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Im Umfeld des Frankfurter Flughafens sind drei Menschen an einer Malaria-Infektion gestorben, die nicht zuvor in einem Risikogebiet waren - würden Ärzte eine solche Infektion überhaupt erkennen? Schließlich sind die Symptome - Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Magen-Darm-Beschwerden - keineswegs selten.
In der Hausarztpraxis sei Malaria "ohne Vorwarnung" - also ohne dass der Patient zuvor in einem Risikogebiet war - schwer zu erkennen, sagt der Vorsitzende der hessischen Hausärzte, Christian Sommerbrodt. "Das liegt daran, dass das extrem selten vorkommt und dass die Symptome so unspezifisch sind."
Typischerweise denke man als Hausarzt bei Fieber nicht zuerst an Malaria, wenn der Kranke nicht auf Reisen war, "sondern vielleicht erst nach dem zweiten oder dritten Fieberschub". Ein Indiz könnte sein, dass andere Symptome, die mit Infekten einhergehen wie Halsschmerzen oder Husten, fehlen. Seit den Fällen am Flughafen seien die Ärzte aber für das Thema sensibilisiert.
Um eine Infektion zu erkennen, gebe es zwar Schnelltest. Praxen hätten diese aber in der Regel nicht vorrätig. Die Tests seien nicht lange haltbar, nicht besonders genau und würden selten gebraucht. Sie vorrätig zu halten sei "wirtschaftlich nicht sinnvoll".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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