Ebola: WHO: 75 Pflegekräfte mit Ebola infiziert
Nur vier von 177 Kliniken waren richtig ausgestattet: Warum sich Ebola im Kongo und in Uganda auch beim Pflegepersonal verbreitet – und wie die WHO jetzt reagiert.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bei dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 75 Pflegekräfte mit dem gefährlichen Virus infiziert worden. 17 von ihnen seien gestorben, sagte Marie-Roseline Belizaire, die für die WHO in Bunia ist, zu Reportern in Genf.
Es sei nicht in allen Fällen klar, ob sie bei der Arbeit oder im privaten Umfeld angesteckt wurden, sagte sie. Die WHO sei mit Hochdruck dabei, auch kleine Kliniken mit Material wie Handschuhen und Schutzkleidung zu beliefern und das Personal zu schulen, um Ansteckungen zu verhindern. Von 177 untersuchten Kliniken hätten zunächst nur vier die Kapazität und das Material gehabt, um alle Mitarbeiter richtig zu schützen.
Eine Herausforderung sei, dass bei diesem Ausbruch nur zehn Prozent der Infizierten die für Ebola typischen Symptome, besonders Blutungen, hätten. Deshalb blieben viele Menschen im Glauben, sie hätten etwa Malaria, zu lange zu Hause, statt spezialisierte Ebola-Behandlungszentren aufzusuchen. Das erhöhe die Gefahr von Ansteckungen innerhalb der Familie und in kleinen Kliniken, sagte Belizaire.
Insgesamt nannte sie 896 bestätigte Infektionen, darunter 232 Todesfälle. "Einen Monat nach Erklärung des Ausbruchs ist die Lage weiterhin ernst und entwickelt sich ständig weiter", sagte sie.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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