Bewegung und Ernährung: Ihr Weg zu einem flachen Bauch - dank fünf Gewohnheiten
Ein flacher Bauch ist nicht nur reine Ästhetik, sondern ein wichtiger Gesundheitsfaktor. Zu viel Bauchfett kann das Risiko für diverse Erkrankungen deutlich erhöhen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Fett schmelzen lassen.
Von news.de-Redakteur Felix Schneider - Uhr
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- Bauchfett kann eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen
- Mithilfe von Bewegung und Ernährung lässt sich das Fett abbauen
- Auch Schlaf spielt eine wichtige Rolle dabei, ob man Bauchfett ansetzt
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Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Fettleber: Das Risiko für diese Erkrankungen nimmt bei einem erhöhten Anteil an Bauchfett, auch viszerales Fett genannt, deutlich zu. Ein flacher Bauch kann also nicht nur ästhetisch sein, sondern hat auch für die Gesundheit eine Bedeutung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit sieben einfachen Tipps das überschüssige Fett am Bauch endlich loswerden können.
Ausgewogene Ernährung als Abnehm-Basis
Abnehmen funktioniert nicht ohne Kaloriendefizit, ob nun durch Sport oder Ernährung. Natürlich sollte es kein extremes Defizit sein - je nach Bedarf sollte das Defizit zwischen 300 und 700 Kalorien liegen. Der Bedarf sollte dabei vor allem durch pflanzliche Lebensmittel gedeckt werden, Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel sind zu meiden. Vor allem Vollkorn kann laut wissenschaftlichen Erkenntnissen effektiv dabei helfen, viszerales Fett schwinden zu lassen.
Regelmäßige Bewegung als Fettstoffwechsel-Antrieb
Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert den Fettstoffwechsel, steigert die Insulinsensitivität und hilft dem Körper, Fett effektiver zu nutzen. Meta‑Analysen belegen, dass aerobes Training bei Erwachsenen mit Übergewicht oder Adipositas den Taillenumfang verringert und sowohl viszerales als auch subkutanes Fett reduziert, wenn mindestens 150 Minuten moderates bis intensives Training pro Woche erreicht werden.
Intensität des Trainings muss steigen, um Bauchfett zu verlieren
Der Schwierigkeitsgrad der Übungen sollte sich allerdings mit der Zeit erhöhen: Damit der Körper weiterhin auf Training reagiert, sind neue Reize wichtig. Studien zeigen, dass höhere Intensitäten oder längere Trainingszeiten den Energieverbrauch steigern und mit größeren Reduktionen abdominaler Fettdepots einhergehen. Versuchemit übergewichtigen Erwachsenen bestätigen, dass intensiveres Training zu mehr Abnahme von viszeralem Fett führt als bei Kontrollgruppen.
Bewegung im Alltag verhindert Bauchfett
Neben strukturierten Trainingseinheiten spielt auch zusätzliche Bewegung im Alltag eine wichtige Rolle. Jeder noch so kleine Weg - beispielsweise auf Arbeit, um Kaffee zu holen - hilft dem Körper, über den Tag hinweg mehr Energie zu verbrauchen. Das führt wiederum zu einem geringeren Bauchfettanteil. Allgemein wird ein aktiver Lebensstil mit weniger viszeralem Fett assoziiert - egal ob durch Treppensteigen, Spazieren oder andere kleine Bewegungseinheiten.
Wie Schlaf und Bauchfett miteinander zusammenhängen
Cortisol ist derzeit in aller Munde: Das Hormon, das durch Stress und schlechten Schlaf befördert wird, fördert die Speicherung von Bauchfett und erschwert den Fettabbau. Studien zeigen klare Zusammenhänge zwischen zu wenig Schlaf, hohem Stress und mehr viszeralem Fett sowie schlechteren Stoffwechselparametern. Entsprechend wichtig ist es demnach, nachts zu ausreichend Schlaf zu kommen und Stress zu meiden - das verringert das Risiko, langfristig Fett am Bauch anzusetzen.
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sfx/loc/news.de
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