Müdigkeit loswerden: Frühjahrsputz für den Körper - so bekommen Sie neue Energie

Während der Frühling in Deutschland so langsam in die Gänge kommt, fühlen sich viele noch immer matt und schlapp. Was gegen die Frühjahrsmüdigkeit helfen kann, verraten wir Ihnen hier.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Für einen Frühjahrsputz muss der Darm ordentlich durchgespült werden. (Foto) Suche
Für einen Frühjahrsputz muss der Darm ordentlich durchgespült werden. Bild: AdobeStock / T Mdlungu/peopleimages.com
  • Im Frühling braucht auch der Körper einen "Frühjahrsputz"
  • Dafür sollte vor allem der Darm ordentlich gereinigt werden
  • Auch Bewegung hilft dem Körper, wieder in Schwung zu kommen

Mehr Gesundheitstipps finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Nicht nur die heimischen vier Wände können von einem ordentlichen Frühjahrsputz profitieren: Auch der Körper braucht nach einem langen und eiskalten Winter erstmal wieder etwas Starthilfe. Da in der Regel erstmal wieder Frühjahrsmüdigkeit und nervige Erkältungen drohen, kann es sinnvoll sein, seinem Körper präventiv etwas Gutes zu tun.

Heilfasten gibt dem Immunsystem einen Schub

Traditionell wird zum Ende des Winters gefastet - so etwa während der kirchlichen, vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern. Mittlerweile fasten Menschen aber auch aus nicht-religiösen Gründen. Ziel ist dabei meist, überflüssigen Winterspeck loszuwerden und den Körper zu entgiften - und damit letztlich auch das Immunsystem stärken.

Tatsächlich zeigt eine im Fachjournal "iScience" veröffentliche Studie einen Rückgang von Entzündungsprozessen und eine höhere Aktivität des Immunsystems - allerdings wurde der Effekt vor allem bei schlanken Menschen beobachtet. Bei übergewichtigen Personen blieb er deutlich geringer. Wer noch nie gefastet hat, sollte sich erst einmal rantasten. Das bedeutet, dass Sie sich zunächst nur einen Tag zum Fasten auswählen. An diesem werden dann beispielsweise nur Brühe, Tee, Wasser und gedünstetes Gemüse konsumiert.

Ballaststoffe statt "Detox-Tees"

Statt den oftmals beschworenen "Detox-Tees" sind eher ballaststoffreiche Mahlzeiten zu empfehlen. Denn: Die Tees haben keine wissenschaftlich nachweisbare entgiftende Wirkung - im schlimmsten Fall können sie allerdings den Magen ordentlich durcheinanderbringen und zu Durchfall, Dehydration und Übelkeit führen.

Ballaststoffreiche Mahlzeiten hingegen sorgen laut der European Food Safety Authority (EFSA) nachweislich dafür, dass der Körper "Altlasten" besser ausscheiden kann und unterstützen die Darmflora. So werden sowohl die körpereigenen Entgiftungsprozesse als auch Entzündungshemmung und Immunsystem unterstützt.

Wie können Bitterstoffe den Magen freiräumen?

Bei sogenannten Bitterstoffen handelt es sich - anders als bei "Detox-Tees" - nicht um einen Wellness-Mythos, sondern um tatsächlich wirksame Pflanzenstoffe, deren Effekte gut erforscht sind. Zu Bitterstoffen gehören unter anderem Sesquiterpenlactone, Iridoide, Alkaloide und Bitterglykoside - diese finden sich unter anderem in:

  • Artischocken
  • Enzian
  • Löwenzahn
  • Wermut
  • Chicorée
  • Rucola

Die Wirkung dieser traditionellen Heilpflanzen ist gut belegt: Die European Medicines Agency (EMA) erkennt die Pflanzenstoffe offiziell als verdauungsfördernde Mittel an - besonders bei der Verdauung von fettigem Essen können sie helfen, da sie die Magensaft- und Gallenproduktion steigern. Das kann mitunter Völlegefühl und Blähungen reduzieren.

Mehr Energie dank Bewegung im Freien

Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördert die Sauerstoffversorgung und Durchblutung des Körpers: Beim Spaziergang oder moderatem Ausdauertraining steigt die Atemfrequenz, was mehr Sauerstoff in die Lunge und damit in das Blut bringt und so die Energieproduktion in den Zellen unterstützt. So werden körperliche und kognitive Funktionen des Körpers gestärkt, Stress reduziert und die Stimmung gehoben - perfekt für den Start in den Frühling also.

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