Automobilindustrie: VW sieht für Werk Hannover bislang keine Nachfolgeproduktion

Das VW-Werk Hannover wankt: Der Konzern verweist auf hohe Kosten und Überkapazitäten. Die Arbeitnehmerseite verlangt eine Zukunftsperspektive.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Volkswagen sieht für sein Werk in Hannover nach dem Auslaufen der aktuellen Produkte Anfang der 2030er Jahre bislang keine wirtschaftliche Nachfolgebelegung. Das sagte Finanzvorstand Arno Antlitz laut einer Mitteilung bei einer Sonder-Betriebsversammlung. Aus heutiger Sicht gelte dies für insgesamt vier deutsche Standorte.

Europaweit will Volkswagen Kapazitäten für rund 500.000 Fahrzeuge abbauen. Andernfalls entstehe dauerhaft ein Kostennachteil von rund 1,5 Milliarden Euro jährlich, sagte Antlitz demnach. Die Fabrikkosten in Hannover seien trotz Verbesserungen weiterhin deutlich höher als in anderen europäischen Werken.

Betriebsratschef Stavros Christidis forderte, den Transporter, wie vertraglich vereinbart, nach 2031 wieder in Hannover zu bauen. IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger verlangte tragfähige Perspektiven über 2030 hinaus. Bleibe der Vorstand auf dem bisherigen Kurs, werde die Gewerkschaft den Konflikt nicht scheuen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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