Verkehr: Bilger: "Wir werden nichts machen, was die Umwelt schädigt"
Umweltverbände warnen: Rheinvertiefungen gegen das Niedrigwasser könnten den Grundwasserspiegel absenken und die Erosionsgefahr erhöhen. Der Verkehrsminister beschwichtigt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat versichert, er werde keine umweltschädigenden Maßnahmen gegen das Niedrigwasser am Rhein unterstützen. "Wir werden nichts machen, was die Umwelt schädigt", sagte Bilger dem Sender Phönix.
Umweltverbände hatten zuvor gewarnt, dass Umbaumaßnahmen am Flussbett den Grundwasserspiegel absenken könnten. Mehr Wasser in die Mitte eines Flussbettes zu lenken, könne zudem das Ufer und den entsprechenden Lebensraum dort austrocknen, was die Erosionsgefahr erhöhe.
Bilger sagte, er könne alle beruhigen, "die jetzt Sorge haben, dass es nicht umweltgerecht ablaufen würde". Diese Themen müsse man "natürlich auch im Blick haben". Aber an Stellen, an denen die "Fahrrinne nicht so tief ist, der Schiffverkehr nicht mehr laufen kann" halte er es für sinnvoll "an dieser Stelle anzusetzen".
Über den Umgang mit dem extremen Niedrigwasser am Rhein und anderen Wasserstraßen spricht Bilger heute in Bonn mit Vertretern aus Industrie, Häfen und der Binnenschifffahrt. Umweltverbände sind nicht dabei. Bilger betonte jedoch: "Das Umweltministerium ist heute eingeladen und ich werde mich auch bald mit den Umweltverbänden zusammensetzen."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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