Automobilindustrie: Dieselpreis springt mittags auf über 2,50

Der ADAC ermittelt erstmals einen bundesweiten Durchschnitt oberhalb dieser Grenze. Der Preissprung fiel dabei etwas stärker aus als zuletzt.

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Diesel hat erstmals im bundesweiten Durchschnitt mehr als 2,50 Euro gekostet. Direkt nach der mittäglichen Erhöhung ermittelte der ADAC für 12.15 Uhr einen Preis von 2,502 Euro pro Liter. Das waren 9 Cent mehr als noch eine halbe Stunde zuvor. Superbenzin der Sorte E10 verteuerte sich um 7,6 Cent auf 2,235 pro Liter. Sowohl die Anstiege als auch die Preise waren etwas höher als am Montag.

Die Spritpreise eilen derzeit von Rekord zu Rekord. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Montags hatte Diesel mit 2,443 Euro das sechste Allzeithoch in Folge aufgestellt. Superbenzin der günstigsten gängigen Sorte E10 kratzte mit 2,192 Euro am Allzeithoch für den Durchschnittspreis eines ganzen Tages. Zum Rekord aus dem März 2022 fehlten nur noch 1,1 Cent.

Die Anstiege des Tagesdurchschnittspreises vom Montag fielen mit 0,1 Cent bei E10 und 0,3 Cent bei Diesel vergleichsweise gering aus. Ob die Preise durch den stärkeren Mittagssprung nun wieder an Dynamik gewinnen, ist derzeit noch offen. Vergangene Woche hatten die Preise teilweise um mehrere Cent pro Tag zugelegt.

Verglichen mit dem letzten Tag vor Einführung der 12-Uhr-Regel am 1. April, hat sich E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt um weitere 8,5 Cent pro Liter verteuert, Diesel um 12,7 Cent. Im Vergleich zum letzten Tag vor Kriegsausbruch ist es noch deutlich mehr: gut 41 Cent bei E10 und fast 70 Cent bei Diesel.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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