Sicherheitslücke: PHP-Lücke: Wildberger sieht keine Hinweise auf Bundesangriff
Mehrere Seiten von Bundesministerien wurden wegen einer gravierenden PHP-Sicherheitslücke vorsorglich abgeschaltet. Was Digitalminister Wildberger zum Risiko für die Bundes-IT sagt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Digitalminister Karsten Wildberger sieht derzeit keine Hinweise, dass Webseiten und IT-Systeme des Bundes von der PHP-Sicherheitslücke betroffen sind. Der "Bild"-Zeitung sagte der CDU-Politiker: "Wir nehmen diesen Vorfall und die aktuellen Warnungen sehr ernst." Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe gemeinsam mit dem ITZ-Bund sehr schnell und klar reagiert. Das ITZ-Bund ist das zentrale IT-Dienstleistungsunternehmen des Bundes.
Am Mittwoch waren auch mehrere Seiten von Bundesministerien vorsorglich vom Netz genommen worden. Grund ist eine gravierende Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP, die die IT-Welt und Betreiber von Webseiten weltweit alarmiert hat.
Dass Websites der Bundesverwaltung vorsorglich vom Netz genommen worden seien, nannte Wildberger eine richtige Entscheidung. "Nach unserem bisherigen Erkenntnisstand gibt es aktuell keine Hinweise auf eine erfolgreiche Kompromittierung von Systemen der Bundesverwaltung."
Minister: Beginn eines neuen Zeitalters der Cybersicherheit
Behörden und IT-Sicherheitsexperten hatten die Lage als außerordentlichen Notfall eingestuft, weil durch die Sicherheitslücke eine vollständige Übernahme betroffener Systeme droht und die Details der Lücke vorab unbeabsichtigt an die Öffentlichkeit gelangten. Viele Webseitenbetreiber haben ihre Internetauftritte vorsorglich vom Netz genommen. Inzwischen sind aber viele Websites wieder online.
"Der Fall zeigt auch: Wir stehen am Beginn eines neuen Zeitalters der Cybersicherheit. KI-basierte Tools können uns helfen, Schwachstellen schneller und präziser aufzuspüren als je zuvor", sagte der für die Digitalisierung des Bundes zuständige Minister. "Im digitalen Raum geht es jetzt um Geschwindigkeit, um Sicherheitslücken rechtzeitig zu identifizieren und zu schließen."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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