Energie: Reiche: Energiereserve auch nach G7-Freigabe ausreichend gedeckt
Die G7 wollen sich mit der Freigabe von Ölreserven gegen die Spannungen an den Energiemärkten stemmen. Wirtschaftsministerin Reiche sieht darin ein wichtiges Zeichen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die angestrebte Freigabe von Ölvorräten durch die G7-Staaten stellt nach den Worten von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kein Risiko für die Energieversorgung dar. Über vier Monate würden 100 Millionen Barrel (je 159 Liter) koordiniert über die Internationale Energieagentur (IEA) mobilisiert, mit einer erheblichen Diesel-Freigabe bereits in den ersten 20 Tagen, teilte sie der Deutschen Presse-Agentur mit. "Dabei bleibt jederzeit ausreichend Reserve zur Sicherung der Versorgung im System." Das werde fortlaufend überwacht.
Die G7-Staaten, zu denen neben Deutschland auch Frankreich, Großbritannien, Italien, die USA, Japan und Kanada gehören, hatten sich am Nachmittag auf den Schritt geeinigt. Sie kündigten zudem an, in den kommenden Tagen die Möglichkeit zusätzlicher Diesel-Freigaben zu erörtern.
Die US-Regierung hatte Europa zuvor aufgefordert, mehr Liefermengen an Diesel an den Markt zu geben. Auch ein Exportstopp war zuvor in Erwägung gezogen worden.
Reiche teilte mit: "Für mich war in den vergangenen 48 Stunden in den Gesprächen entscheidend, aus einer angespannten Lage ein verlässliches gemeinsames Vorgehen zu machen." Die Maßnahme dämpfe den Preisdruck und schaffe Verlässlichkeit für Unternehmen, Verbraucher sowie in der transatlantischen Partnerschaft.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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