Einzelhandel: Verdi: Galeria-Beschäftigte in völliger Ungewissheit

Verdi-Handelsvorständin Silke Zimmer kritisiert "haarsträubende Managementfehler" bei Galeria. Die Gewerkschaft fordert jetzt schnelle Aufklärung, wie es für die 12.000 Beschäftigten weitergeht.

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Nach dem erneuten Insolvenzantrag der Warenhauskette Galeria sieht die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für die rund 12.000 Beschäftigten "eine völlige Ungewissheit". "Die Beschäftigten haben es schon lange befürchtet: Galeria hat heute das vierte Insolvenzverfahren innerhalb von nur sechs Jahren eröffnet, ganz ohne eine Erklärung zu den Umständen", erklärte die Verdi-Bundesfachbereichsleiterin Handel, Silke Zimmer, in einer Mitteilung.

"Haarsträubende Managementfehler" hätten zu dieser Entwicklung geführt. In den letzten Jahren seien durch die Gesellschafter keine nachhaltigen Investitionen geflossen. Schnelle Aufklärung sei nötig, wie es für die 12.000 Beschäftigten weitergehe. "Die Beschäftigten brauchen jetzt einen Plan für die Zukunft und keine Nebelkerzen", so Zimmer weiter.

Das Unternehmen hatte am Vormittag mitgeteilt, dass es beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt habe. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen soll vorerst weiterlaufen. Für Galeria ist es nach 2020, 2022 und 2024 der vierte Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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