Katherina Reiche News: Reiche weist Staatsunternehmen zu Gasspeicherung an

Die Füllstände der Gasspeicher in Deutschland sind vergleichsweise niedrig. Ministerin Reiche hatte gesagt, verschiedene Instrumente seien vorbereitet. Eines wird nun angewendet.

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Katherina Reiche bei einem Interview (Archivbild). (Foto) Suche
Katherina Reiche bei einem Interview (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Michael Matthey

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) reagiert auf die niedrigen Füllstände der Gasspeicher in Deutschland. Reiche habe in Absprache mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) entschieden, dass das bundeseigene Energieunternehmen Sefe angewiesen werde, vermehrt Erdgas einzuspeichern, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Der zentrale Grund für diesen Schritt liege in den weiter andauernden geopolitischen Risiken. "Aus der Perspektive der Krisenvorsorge ist dieser Schritt ein wichtiger zusätzlicher Beitrag, um die Resilienz der deutschen Gasversorgung zu erhöhen." Zuerst hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet.

Ein Sprecher von Sefe bestätigte, dass das Unternehmen vom Wirtschaftsministerium die Anweisung erhalten habe, bis zum 15. Dezember acht Terawattstunden Gas zu beschaffen und einzuspeichern.

Die Füllstände der Gasspeicher liegen aktuell auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau von knapp 58 Prozent. Reiche hatte vor drei Wochen die Handlungsfähigkeit der Regierung betont. "Wir haben Vorkehrungen getroffen für jedes Szenario", sagte die CDU-Politikerin im Bundestag. Die entsprechenden Instrumente seien vorbereitet. In einem Bericht des Wirtschaftsministeriums für eine Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses des Bundestags hieß es Mitte September, nach aktuellem Erkenntnisstand sei eine Gasmangellage im kommenden Winter nicht zu erwarten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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