Friedrich Merz News: Merz warnt vor hektischen Gas-Kaufaktionen
Die Gasspeicher sind nicht so voll, wie man es vor dem Winter gerne hätte. Der Kanzler warnt trotzdem vor Aktionismus.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundeskanzler Friedrich Merz sieht trotz der niedrigen Füllstände der Gasspeicher keinen Anlass für kurzfristige Reaktionen. "Wir bekommen klare Hinweise darauf, dass die Energieversorgung, dass insbesondere die Gasversorgung im Laufe des Winters in Deutschland gesichert ist", sagte der CDU-Chef im Bundestag. Die Regierung habe den Füllstand der Speicher im Blick und spreche mit denjenigen, die sie befüllten.
"Gehen Sie davon aus, dass die Bundeswirtschaftsministerin in Absprache mit den Mitgliedern der Bundesregierung genau das Richtige tut, um die Gasversorgung im Winter sicherzustellen", sagte er. Jetzt von öffentlicher Hand hektische Kaufaktionen auszulösen, wie die AfD das fordere, sei falsch. Das "würde nur dazu führen, dass die Preise an den Gasmärkten so stark steigen, dass wir die Preise gar nicht mehr bezahlen können", sagte Merz. Das schade dann auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern.
Die Füllstände der Gasspeicher liegen aktuell auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau von etwas mehr als 54 Prozent. Reiche setzt auf Pipeline-Gas aus Norwegen sowie Flüssigerdgas (LNG)-Terminals. Die Gasspeicher-Betreiber fordern von der Politik Erleichterungen und Anreize, um das Einspeichern von Gas attraktiver zu machen. 2022 war per staatlichen Eingriff Gas gekauft worden, weil nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eine Versorgungskrise drohte. Bezahlt wurde der staatliche Eingriff über eine Gasspeicherumlage für Gaskunden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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