Fahrzeugbau: VW-Aufsichtsrat berät erneut über Sparpläne

Die wichtigen Akteure bei VW ringen weiter um Sparpläne. Vier Werke in Deutschland stehen auf dem Spiel, bis zu 50.000 Jobs weltweit könnten wegfallen. Was passiert, wenn es keine Einigung gibt?

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Bei der Sitzung könnte es erneut zu einem heftigen Schlagabtausch kommen. Arbeitnehmervertreter und das Land Niedersachsen stellen dort die Mehrheit. Niedersachsen ist mit 20 Prozent an Volkswagen beteiligt und hat bei wichtigen Entscheidungen ein Vetorecht. Beide Parteien haben dem Vernehmen nach eigene Beschlussvorlagen eingereicht. In den Tagen vor der Sitzung war unter Hochdruck nach einem Kompromiss gesucht worden. Ob sich die Akteure auf eine gemeinsame Linie einigen können, war zunächst offen.

Eskalation droht

Vor zwei Monaten waren die Spar- und Zukunftspläne des Vorstands erstmals im Aufsichtsrat behandelt worden - und dort am Widerstand der Arbeitnehmer und des Landes gescheitert. Sollten die VW-Aufseher am Freitag keine Lösung finden, könnte der Konflikt vollends eskalieren: Der Vorstand könnte dann laut Medienberichten eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, um die Aktionärinnen und Aktionäre über die Sparpläne abstimmen zu lassen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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