Stiftung Warentest im September 2026: Nutella auf dem Prüfstand - zwei Nuss-Nougat-Cremes sind "ausreichend"
Stiftung Warentest hat 18 Nuss-Nougat-Cremes, darunter Nutella, untersucht. Viele nussige Aufstriche konnten die Tester überzeugen. Der Zucker- und Fettgehalt sorgte bei einigen Produkten für Abstriche.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Stiftung Warentest im September 2026: Nuss-Nougat-Cremes unter der Lupe
- Viele süße Aufstriche überzeugen, Markenprodukt wird abgewertet
- Tester bemängeln zu viel Zucker und Fett
- Stiftung Warentest entdeckt kritischen Mineralölbestandteil in nussigen Cremes
Für viele Menschen gehören Nuss-Nougat-Aufstriche zum perfekten Frühstück dazu. 18 süße Cremes hat sich die Stiftung Warentest in ihrer September-Ausgabe genauer angeschaut. Ein Marktführer muss sich geschlagen geben.
Weitere Meldungen rund um Testergebnisse finden Sie am Ende des Artikels.
Stiftung Warentest im September 2026: zwei Nuss-Nougat-Cremes überzeugen - Marktführer mit Abstrichen
Nutella hat es nicht an die Spitze geschafft – sondern landet mit der Note 2,2 lediglich auf dem dritten Platz. Den Thron teilen sich stattdessen ein Produkt der Aldi-Eigenmarke und ein veganes Produkt einer thüringischen Schokoladenmanufaktur.Geschmacklich kann der Platzhirsch durchaus mithalten: Im sensorischen Urteil erreichte Nutella eine starke 1,5. Doch bei den Nährwerten patzte der Klassiker empfindlich. Mit einem Zuckeranteil von 57 Prozent führt Nutella die unrühmliche Rangliste aller 18 getesteten Produkte an – und das drückte die Gesamtbewertung herunter. Nur Es ist nicht das erste Mal, dass Nutella Tester nicht überzeugen konnte. Auch Ökotest hat das beliebte Produkt in der Vergangenheit unter die Lupe genommen.
Zu viel Zucker – Nutella von Stiftung Warentest abgewertet
Der Nussgehalt liegt bei Nutella mit 13 Prozent auf dem gleichen Niveau wie beim deutlich günstigeren Testsieger von Aldi. Preislich siedelt sich der Marktführer mit 0,84 Euro pro 100 Gramm im Mittelfeld an.
Zwölf von 18 Cremes überzeugen – kritische Mineralölbestandteile in einem Nuss-Nougat-Aufstrich gefunden
Insgesamt fällt das Ergebnis des Tests erfreulich aus: Zwei Drittel der geprüften Aufstriche erhielten die Bewertung "gut", darunter auch vegane und Bio-Varianten. Vier Produkte kamen über ein "befriedigend" nicht hinaus, zwei landeten sogar nur bei "ausreichend". In der Kategorie "Ernährungsphysiologische Qualität" schnitt laut Stiftung Warentest ohnehin kein einziges Produkt besser als "befriedigend" ab.
Die Gründe für Punktabzüge waren vielfältig: Bei einem Aufstrich wiesen die Labore aromatische Mineralölbestandteile, kurz Moah, nach. Andere fielen durch fehlerhafte Angaben auf der Verpackung auf – etwa Diskrepanzen zwischen deklariertem und tatsächlichem Zucker- oder Nussgehalt. Auch unklare Aromastoffe führten zu schlechteren Noten. Besonders kritisch bewerteten die Tester den Einsatz von Zuckeralkoholen: Diese könnten bei empfindlichen Personen abführend wirken, heißt es in der Auswertung.
Unter den getesteten Produkten waren folgende Marken:
- "Nusskati Nuss-Nougat-Creme" von Aldi (Testurteil: gut)
- "Dunkle Haselnuss-Creme Kräm - Herr Eichhorn Pur" von Goldhelm (Testurteil: gut)
- "Gut & Günstig Nuss Nougat Creme" von Edeka
- "Schokocreme Nuss-Nougat" von dmBio
Die kompletten Ergebnisse vom Vollkornmehl-Test gibt es in der September-Ausgabe von "Stiftung Warentest" sowie im Netz.
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