Iran-Krieg: Ölpreise steigen weiter - US-Seeblockade gegen Iran

Nach US-Angriffen auf den Iran kündigt Trump eine Seeblockade an. Der Ölpreis steigt um knapp neun Prozent – bleibt aber unter dem Niveau zu Beginn des Konflikts.

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Die Ölpreise ziehen weiter an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 82,75 US-Dollar. Damit legte der Preis der globalen Referenzsorte um knapp neun Prozent zu.

Kurz nach neuen US-Angriffen auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern soll ein "fairer und offener" Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) erklärte später, dass es die Blockade ab Dienstagnachmittag US-Ostküstenzeit (22.00 Uhr deutscher Zeit) wieder aufnehmen wolle.

USA wollen Frachtgebühr in der Straße von Hormus

Trump kündigte zudem an, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Dies solle die Kosten, die im Zuge der Sicherstellung der Passage anfallen, kompensieren. Der Prozess und die Umsetzung würden umgehend beginnen, schrieb er weiter. Weitere Details blieben offen, etwa wer genau für den Beitrag aufkommen soll.

Trotz der seit letzter Woche größer werdenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran bewegt sich der Ölpreis immer noch deutlich unter dem Niveau vom Beginn des Konflikts. So hatte ein Barrel der Referenzsorte Brent zeitweise etwas mehr als 126 Dollar gekostet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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