Donald Trump News: "Trump Accounts": Trump gibt Startschuss für Neugeborenen-Konten
Unter dem Namen "Trump Accounts" sollen Neugeborene ein Konto mit 1.000 Dollar bekommen. US-Präsident Trump feiert die Initiative – seine Landsleute haben allerdings mit der Inflation zu kämpfen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
1.000 Dollar Startguthaben für Neugeborene in den USA: Mit einer neuen Vorsorgemaßnahme verspricht US-Präsident Donald Trump, künftigen Generationen mehr Wohlstand zu ermöglichen. Sofern sich der Aktienmarkt weiter so gut wie derzeit entwickle, könnten Kinder "sehr reich" werden, sagte er zum offiziellen Start des Programms. "Sie werden Hunderttausende von Dollar haben", versicherte Trump seinen Landsleuten, die derzeit mit einer hohen Inflation infolge des von ihrem Präsidenten begonnenen Iran-Kriegs hadern.
Die steuerbegünstigten Anlagen sollen Kindern nach Ankündigungen der Regierung langfristig Zugang zu Kapital verschaffen und mindestens bis zum 18. Lebensjahr in Indexfonds investiert werden. Der Plan war bereits im vergangenen Sommer mit Trumps Steuergesetz ausgerufen worden. Neue Dynamik bekam er im Dezember als PC-Unternehmer Michael Dell und seine Frau Susan ankündigten, 6,25 Milliarden Dollar zu spenden, damit auch ältere Kinder "Trump Accounts" bekommen könnten.
Bezahlbarkeit großes Thema
Trump hatte in den vergangenen Monaten das von vor allem von Demokraten besetzte Thema Bezahlbarkeit im eigenen Land ins Visier genommen. Konkrete Maßnahmen ließen bislang auf sich warten. Stattdessen kletterte die Inflation hoch, angetrieben von der Energie-Krise infolge des Versorgungsengpasses durch die blockierte Straße von Hormus. Bürger in der Autofahrer-Nation USA zahlten zeitweise besonders viel für Sprit.
Trump steht unter Druck: In Umfragen bekam er zuletzt schlechte Werte für die Lage der Wirtschaft. Anfang November stehen die wichtigen Parlamentswahlen an. Sollten die Demokraten Trumps Republikanern die Mehrheiten in Senat und Abgeordnetenhaus abnehmen, könnten sie die Handlungsfreiheit des Präsidenten einschränken.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":
Videospiele: Microsoft streicht tausende Jobs im Xbox-Spielegeschäft
Währung: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1415 US-Dollar
Heizungen: Bundestags-Beschluss zum Heizgesetz könnte verschoben werden
Eilmeldungen News 2026: Aktuelle Nachrichten im Breaking-News-Ticker
Noch mehr Nachrichten über Donald Trump lesen Sie hier.* Die Psychologie der Macht - warum Trumps Botschaften so stark wirken
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.