Donald Trump News: Trump will geschützte Meeresgebiete für Jakobsmuschel-Fang freigeben

"Millionen Pfund mehr köstliche Wildjakobsmuscheln pro Jahr" verspricht der US-Präsident seinen Landsleuten. Das könnte allerdings auf Kosten des Ökosystems gehen.

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Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. (Foto) Suche
Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

US-Präsident Donald Trump will trotz Umweltbedenken mehrere bislang geschützte Meeresgebiete für die Fischerei freigeben. Konkret solle das Fischen von Jakobsmuscheln am nördlichen Rand der Georges Bank im Nordosten des Landes wieder erlaubt werden, teilte er auf Truth Social mit. "Das bedeutet Millionen Pfund mehr köstliche Wildjakobsmuscheln pro Jahr auf den Tellern der Amerikaner", schrieb Trump weiter und betonte, dass neue Arbeitsplätze geschaffen und die Produktion im Land angekurbelt werden solle.

Laut der für die Meere zuständigen US-Behörde NOAA soll ein Rotationszugang für die Fischer eingeführt werden. Umweltverbände warnen hingegen vor Schäden durch den Fang von Jakobsmuscheln, die meist vom Meeresboden abgeschabt werden. Nach Angaben der Umweltorganisation Conservation Law Foundation etwa gefährdet dies die Population des Atlantischen Kabeljaus, der in dem felsigen Boden dort Schutz sucht.

Fänge in Schutzgebieten?

Bislang stand der Teil der Georges Bank daher unter Schutz: Galt das Gebiet

im Nordatlantik zwischen Cape Cod nahe Boston im US-Bundesstaat Massachusetts und Nova Scotia in Kanada einst als einer der ertragreichsten Fischgründe der Welt, muss es heute vor Überfischung geschützt werden.

Trump kündigte zudem an, "ein riesiges Gebiet vor der Ostküste für unsere großartigen Hummerfischer und andere" freigeben zu wollen. Zudem solle "eine halbe Million Quadratmeilen des wunderschönen Pazifiks" US-Fischern zugänglich gemacht werden. Laut der US-Behörde NOAA sollen im Pazifik teils Fangquoten und Schutzmaßnahmen aufgehoben werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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