Freiburg: Sondervermögen: Özdemir will Geld für heimische Tierhaltung
Seit Jahren wird über die Finanzierung besserer Tierhaltung diskutiert. Warum Cem Özdemir jetzt mehr Engagement von der Bundesregierung fordert.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Mit Verweis auf das Sondervermögen fordert der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) mehr Geld für den Umbau und die Zukunft der Tierhaltung in Deutschland. "Geld genug wäre jetzt eigentlich da", sagte der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister beim Deutschen Bauerntag in Freiburg. "Also wenn man Geld im Sondervermögen für alles Mögliche hat, dann muss es doch auch Geld dafür geben, dass die Tierhaltung in Deutschland dauerhaft eine Zukunft hat."
Baden-Württemberg unterstütze das kraftvoll, sagte Özdemir. "Aber Berlin muss jetzt endlich auch mal vorangehen und ein Konzept vorlegen, wie das Thema Tierhaltung in Deutschland vorangebracht wird." Am Bundesrat werde es jedenfalls nicht scheitern, sagte der Ministerpräsident. Das könne er auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen sagen.
Über eine gesicherte Finanzierung für einen Umbau der Tierhaltung hin zu höheren Standards wird seit Jahren diskutiert. Damit Höfe nicht allein auf Investitionskosten sitzen bleiben, empfahl eine Expertenkommission etwa Preisaufschläge für Fleisch im Supermarkt. Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) erteilte dem angesichts höher Lebensmittelpreise eine Absage. Özdemir hatte als Minister der Ampel-Koalition eine Anschubfinanzierung von einer Milliarde Euro über mehrere Jahre für Schweinehalter gestartet.
Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Wirtschaft":
- Freiburg: Bauernpräsident warnt vor Ende von Minijobs
- Eilmeldungen News 2026: Aktuelle Nachrichten im Breaking-News-Ticker
- Papenburg: Meyer Werft und MSC: Milliardenauftrag kurz vor Abschluss
- München: Wo in Bayern Arbeitskräfte fehlen werden
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.