Halle: Mehr Schutzsuchende in Sachsen-Anhalt finden Arbeit

Jung und häufig ohne Abschluss - doch immer mehr Schutzsuchende arbeiten in Sachsen-Anhalt. In welchen Bereichen finden sie einen Job?

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In Sachsen-Anhalt haben immer mehr schutzsuchende Menschen eine Arbeit. Nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Sachsen-Anhalt-Thüringen hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Schutzsuchenden in den vergangenen fünf Jahren um 176 Prozent zugenommen. Ihr Anteil an allen Beschäftigten lag im Jahr 2025 bei 1,7 Prozent, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilte. 2020 waren es 0,6 Prozent.

Schutzsuchende sind Menschen, die einen Antrag auf Schutz aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen gestellt haben. Die meisten der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Schutzsuchenden sind jung und haben den Angaben zufolge keinen formalen Berufsabschluss. Sie arbeiteten schwerpunktmäßig in den Bereichen Verkehr und Logistik sowie Lebensmittel und Gastgewerbe, hieß es.

Die Studie zeige, dass die Integration von Schutzsuchenden eine wichtige Rolle für die Zukunft des Arbeitsmarktes in Sachsen-Anhalt spiele.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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