Frankfurt / Main: Trotz Iran-Krieg: Frankfurt rechnet mit bis zu 66 Millionen Fluggästen

Mit neuem Terminal und steigenden Zahlen auf Fernost- und Afrika-Strecken sieht Fraport-Chef Schulte den Flughafen gut für die kommenden Jahre aufgestellt.

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Frankfurt am Main von oben. Aktuelle Nachrichten aus und über Frankfurt hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Bildgigant

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hält trotz des Iran-Kriegs an seiner Passagierprognose für das laufende Jahr fest. "Wir gehen weiter davon aus, dass wir unser Jahresziel von 65 bis 66 Millionen Passagieren, rund vier Prozent mehr als 2025, erreichen", sagte Fraport-Chef Stefan Schulte im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Der Flughafen will am Mittwoch ein neues Passagierterminal feierlich in Betrieb nehmen.

Der Verkehr in den Mittleren Osten sei zwar gesunken, mache aber weniger als fünf Prozent des Gesamtaufkommens aus, sagte Schulte. 75 Prozent dieser Passagiere seien Umsteiger gewesen, die über den Golf weiterreisen wollten. Das komme nun auch Frankfurt zugute: "Viele fliegen nun auf anderen Wegen. Die Passagierzahlen auf Direktverbindungen von Frankfurt nach Afrika und Fernost haben im März um mehr als 20 Prozent zugelegt."

Das neue Terminal 3 komme zur rechten Zeit für den Flughafen, der im laufenden Jahr rund 95 Prozent des Passagieraufkommens aus der Vor-Corona-Zeit erreiche, meinte Schulte. "Und vor Corona war es schon sehr voll in unseren Terminals." Mit der zusätzlichen Kapazität von 19 Millionen zusätzlichen Passagieren könne man das Terminal 2 für eine Grundsanierung schließen und habe dennoch Platz für zehn Millionen Passagiere mehr. Die neuen Abläufe sorgten auch für eine Entspannung auf dem Vorfeld und führten zu einer höheren Pünktlichkeit.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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