Donald Trump News: Hohe Spritpreise: Trump widerspricht seinem Energieminister
Wegen des Iran-Kriegs ist Tanken in den USA so teuer wie seit Jahren nicht. Für Trump ist das Thema im US-Wahljahr heikel. Eine Einschätzung seines Ministers weist er zurück.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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US-Präsident Donald Trump widerspricht der Einschätzung seines Energieministers Chris Wright, dass die Benzinpreise in den USA möglicherweise erst im nächsten Jahr wieder unter drei US-Dollar pro Gallone fallen könnten (rund 2,55 Euro für knapp 3,8 Liter). "Nein, ich glaube, da liegt er falsch. Völlig falsch", zitiert das Portal "The Hill" den Republikaner aus einem Telefongespräch. Auf die Frage, wann er mit sinkenden Preisen rechne, sagte Trump demnach mit Bezug auf den Iran-Krieg: "Sobald das hier vorbei ist."
Wright hatte sich am Sonntag in einem CNN-Interview verhalten zur Frage geäußert, wann die Bürgerinnen und Bürger in den USA für Benzin wieder weniger als drei US-Dollar pro Gallone bezahlen würden. "Ich weiß nicht, ob das noch in diesem Jahr passieren kann. Es könnte auch erst nächstes Jahr so weit sein", antwortete er.
Trump und seine Republikaner unter Druck
Der von den USA und Israel Ende Februar begonnene Krieg mit den Iran und die darauffolgende Blockade der Straße von Hormus belastet den internationalen Ölhandel schwer. US-Bürgerinnen und Bürger müssen an der Tankstelle so viel bezahlen wie seit Jahren nicht mehr. An diesem Montag lag der Benzinpreis in den USA nach Angaben des amerikanischen Automobilverbands AAA im Schnitt bei etwas mehr als vier Dollar pro Gallone. Vor dem Krieg waren es knapp drei Dollar. Die gestiegenen Preise setzen Trump und seine Republikaner unter Druck - vor allem angesichts der im November anstehenden wichtigen Zwischenwahlen zum US-Kongress.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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