Streik: Kabinen-Streik: In Frankfurt fallen hunderte Flüge aus
580 Starts und Landungen in Frankfurt gestrichen: Das Kabinenpersonal der Lufthansa legt die Arbeit nieder – mit Folgen für Tausende Reisende.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Streik des Lufthansa-Kabinenpersonals zeigt deutliche Wirkung. Am Frankfurter Flughafen sind nach Angaben des Betreibers Fraport für Freitag 580 von 1.053 geplanten Starts und Landungen abgesagt. Der Großteil der Streichungen entfalle auf die Lufthansa. Dort hatte um Mitternacht der Streik des Kabinenpersonals begonnen. Laut Flugplan fallen bei der größten deutschen Fluggesellschaft in Frankfurt 75 Prozent der geplanten Starts aus.
"Die Lufthansa muss sich jetzt irgendwie bewegen", fordert der Tarifexperte der Gewerkschaft Ufo, Harry Jaeger, am Flughafen. Er hielt dem Unternehmen vor, in seinem Tarifangebot massive Gegenforderungen aufgestellt zu haben. Insbesondere sollten die monatlich möglichen Arbeitsstunden deutlich angehoben werden. Die Kolleginnen und Kollegen fürchteten, dass Lufthansa ihre Einsatzzeiten im Sommer extrem verdichten wolle.
Dritter Streik im laufenden Jahr
Die rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sind aufgerufen, heute bis 22.00 Uhr die Arbeit ruhen zu lassen. Es ist nach zwei Runden mit Pilotenstreiks bereits der dritte große Ausstand in diesem Jahr bei Deutschlands größter Fluggesellschaft.
Lufthansa hat zwar Gegenmaßnahmen angekündigt, gleichzeitig aber bereits im Vorfeld Hunderte Flüge gestrichen. Neben der Kernmarke wird auch die Regionaltochter Lufthansa Cityline bestreikt. Hier verlangt Ufo bislang vergeblich einen Sozialtarifvertrag zur geplanten Auflösung des Flugbetriebs im kommenden Jahr. Für den Mittag ist noch eine Kundgebung am Flughafen München geplant.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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