Steigende Ölpreise: G7-Energieminister offen für Freigabe von Ölreserven

Wegen des Iran-Kriegs überlegen Deutschland und weitere Industriestaaten, nationale Ölreserven freizugeben. Das soll die Märkte stabilisieren. Doch noch ist keine Entscheidung getroffen.

Erstellt von - Uhr

Adobe Stock / Dmitry Nikolaev (Foto) Suche
Adobe Stock / Dmitry Nikolaev Bild: Adobe Stock / Dmitry Nikolaev

Deutschland und die weiteren G7-Staaten haben sich angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs grundsätzlich offen für eine Freigabe von Ölnotreserven gezeigt. "Prinzipiell unterstützen wir die Implementierung proaktiver Maßnahmen, um die Situation anzugehen, die Nutzung strategischer Reserven eingeschlossen", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Energieminister der Länder, die Frankreich als derzeitiger G7-Vorsitz verbreitete. Die Ölpreise waren nach Kriegsbeginn deutlich gestiegen.

Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien. Am Nachmittag wollen die Staats- beziehungsweise Regierungschefs der Länder in einer Videokonferenz über die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs und die Energielage beraten. Mehrfach hatte es in den vergangenen Tagen Gespräche über eine mögliche Freigabe von nationalen Ölreserven gegeben. Die Internationale Energieagentur berief auch mit Blick darauf am Dienstag eine Sondersitzung ein.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.