ÖPNV-Streik: Verdi ruft am Freitag zu bundesweiten Warnstreiks im Nahverkehr auf
Fahrgäste in zahlreichen deutschen Städten müssen sich am Freitag (27.02.) und Samstag (28.02.) erneut auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Verdi kündigte die nächsten Warnstreiks an. Alle aktuellen News zu den bundesweiten Streiks hier.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- ÖPNV-Streik am Freitag (27.02.) und Samstag (28.02.)
- Verdi ruft zu bundesweiten Warnstreiks im Nahverkehr auf
- Ausfälle in Bussen und Bahnen drohen - was Betroffene jetzt wissen müssen
Die Gewerkschaft Verdi ruft erneut zu bundesweiten Warnstreiks auf. Am Freitag (27.02.) und in manchen Regionen auch am Samstag (28.02.) sind Streiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) geplant. Wie die Gewerkschaft mitteilte, sollen die Beschäftigten in fast allen Bundesländern die Arbeit niederlegen.
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ÖPNV-Streik am Freitag (27.02.) und Samstag (28.02.) - Verdi ruft zu Warnstreiks auf
In zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen dürften dadurch an den beiden Tagen so gut wie keine Busse und Bahnen fahren. Der Streik soll am Freitag in den frühen Morgenstunden beginnen und je nach Region bis in die Nacht auf Samstag oder Sonntag andauern. Noch offen ist, ob in Baden-Württemberg, bei der Hamburger Hochbahn und den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein gestreikt wird - hier sollen die Entscheidungen heute und im weiteren Verlauf der Woche fallen. Von Streiks ausgenommen ist Niedersachsen, dort gilt noch bis Ende März eine Friedenspflicht.
Letzter ÖPNV-Streik am 2. Februar mit massiven Auswirkungen
Die Gewerkschaft ruft damit zum zweiten Mal in der laufenden Tarifrunde zu bundesweiten ÖPNV-Warnstreiks auf. Beim ersten Mal am 2. Februar waren die Auswirkungen groß: In weiten Teilen Deutschlands kam der öffentliche Nahverkehr nahezu komplett zum Erliegen. Zudem bestreikt die Gewerkschaft dieser Tage immer wieder regional die Nahverkehrsunternehmen in einzelnen Ländern und Städten, zuletzt etwa in Hessen und Bayern.
ÖPNV-Streik am 27.02. angekündigt - voraussichtlich mehr Autoverkehr an Warnstreik-Tagen
Für Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfte es durch den neuerlichen Warnstreik vor allem am Freitag stressig werden - denn sie müssen in der Regel trotzdem pünktlich am Arbeitsplatz sein. Und für Eltern ebenso: Auch Schülerinnen und Schüler können wegen eines Warnstreiks in der Regel nicht einfach zu Hause bleiben.
Verdi-Warnstreiks im Nahverkehr News aktuell:
An dieser Stelle halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im ÖPNV-Streik sowie in den Tarifverhandlungen auf dem Laufenden.
+++ Verhandlungen vor allem über Arbeitsbedingungen +++
In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende.
Auch die Arbeitgeber beklagten zuletzt den fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), das größte ÖPNV-Unternehmen in Deutschland, kritisierten beispielsweise, dass Verdi bisher nicht klargemacht habe, welche Forderungen die Gewerkschaft besonders wichtig findet.
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fka/news.de/dpa
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