ÖPNV-Streik heute 28.02.2026: Bundesweite Warnstreiks werden fortgesetzt - Verdi legt Nahverkehr weiter lahm

Die Gewerkschaft Verdi bestreikt seit Freitagfrüh den öffentlichen Nahverkehr in fast allen Bundesländern, heute (28.02.) geht der Arbeitskampf weiter. Führt der Druck zu schnellen Tarifabschlüssen? Alle aktuellen News zu den bundesweiten Streiks hier.

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Verdi hat erneut Warnstreiks im ÖPNV angekündigt. (Foto) Suche
Verdi hat erneut Warnstreiks im ÖPNV angekündigt. Bild: picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg
  • ÖPNV-Streik heute Samstag (28.02.)
  • Verdi mit bundesweiten Warnstreiks im Nahverkehr
  • Ausfälle in Bussen und Bahnen- Nahverkehr lahmgelegt

Am Samstag (28.02.) wird in den meisten Regionen Deutschlands weiterhin der Nahverkehr bestreikt. Busse, Trams und U-Bahnen fallen daher aller Voraussicht nach bis auf einzelne Fahrten aus.

Die koordinierte Warnstreik-Aktion begann am Freitagmorgen (27.02.) und brachte den Nahverkehr in den meisten Bundesländern fast vollständig zum Erliegen. Der von der Gewerkschaft Verdi initiierte Arbeitskampf dauert in den meisten Regionen bis in die Nacht auf Sonntag an. Nicht an dem zweitägigen Arbeitskampf beteiligt sind die Bundesländer Niedersachsen und Baden-Württemberg.

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ÖPNV-Streik am Samstag (28.02.) - Verdi-Warnstreiks dauern an

In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.

Die großangelegte Warnstreik-Aktion im Nahverkehr ist die zweite im laufenden Tarifkonflikt. Schon am 2. Februar legte Verdi auf diesem Weg den Nahverkehr bundesweit fast vollständig lahm.

Verdi-Warnstreiks im Nahverkehr News aktuell:

An dieser Stelle halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im ÖPNV-Streik sowie in den Tarifverhandlungen auf dem Laufenden.

+++ ÖPNV-Warnstreiks im Nahverkehr werden am Samstag fortgesetzt +++

Am Samstag wird in den meisten Regionen in Deutschland weiterhin der Nahverkehr bestreikt. Busse, Trams und U-Bahnen fallen daher aller Voraussicht nach bis auf einzelne Fahrten aus.

Die koordinierte Warnstreik-Aktion begann am Freitagmorgen und brachte den Nahverkehr fast vollständig zum Erliegen. Der von der Gewerkschaft Verdi initiierte Arbeitskampf dauert in den meisten Regionen bis in die Nacht auf Sonntag an. Niedersachsen und Baden-Württemberg waren die einzigen beiden Bundesländer, die vom Warnstreik ausgenommen waren.

In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.

+++ ÖPNV-Streiks in den fünf größten Städten Sachsens sowie in NRW +++

In den fünf größten Städten Sachsens stehen heute Busse und Bahnen ebenfalls weitgehend still. Verdi hat die Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsbetriebe in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen zum ganztägigen Ausstand aufgerufen. In Leipzig gilt der Aufruf zusätzlich für Samstag.

Zudem wird Nordrhein-Westfalens Nahverkehr bestreikt. Der Arbeitskampf sei wie geplant angelaufen, sagte der Branchenkoordinator von Verdi NRW, Lukas Frew, am Freitagmorgen. "Es ist überall losgegangen." Erneut werden mehr als 30 kommunale Verkehrsunternehmen bestreikt, die den größten Teil von NRW abdecken. Die Liste der Städte, die von den Arbeitsniederlegungen betroffen sind, ist lang. Unter ihnen sind Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen und Münster.

+++ Warnstreiks im Nahverkehr vielerorts angelaufen +++

Bei Bussen und Bahnen im Nahverkehr gibt es seit den frühen Morgenstunden in fast allen Bundesländern wegen Warnstreiks erhebliche Einschränkungen. Beim größten deutschen Nahverkehrsunternehmen, den Berliner Verkehrsbetrieben, wird laut Gewerkschaft bereits seit 3.00 Uhr gestreikt. Auch im hessischen Nahverkehr hat die Arbeitsniederlegung begonnen. Das bestätigte ein Verdi-Sprecher am Morgen. Demnach sind circa 5.200 Beschäftigte in den Städten Frankfurt, Wiesbaden, Gießen, Marburg, Offenbach und Kassel dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.

Heute und am Samstag bleiben auch in Bayern viele Busse, Trams und U-Bahnen in Bayern stehen. In 13 Städten hat der von Verdi ausgerufene zweitägige Warnstreik begonnen. Betroffen sind unter anderem die fünf größten bayerischen Städte München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt.

Seit dem Morgen stehen auch viele Busse und Bahnen auch in Rheinland-Pfalz. Rund 1.500 Menschen sind dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Der Warnstreik im saarländischen Nahverkehr hat ebenfalls begonnen. Knapp 1.000 Menschen in Saarbrücken, Neunkirchen, Völklingen, Saarlouis und Merzig sind aufgerufen, am Freitag und Samstag ihre Arbeit niederzulegen.

+++ Zweite bundesweite Aktion im ÖPNV diesen Monat +++

In den meisten Regionen dauern die Warnstreiks laut den Verdi-Ankündigungen bis in die Nacht auf Sonntag. Mancherorts wurde schon am Donnerstag die Arbeit niedergelegt, auch am Sonntag könnten noch einige Nahverkehrsunternehmen von Ausständen betroffen sein.

So werden zum Beispiel in Bremen Warnstreiks bis in die Nacht auf Montag angekündigt, in Mecklenburg-Vorpommern dagegen nur am Freitag. In einem Landkreis in Sachsen-Anhalt wiederum von Donnerstag bis einschließlich Sonntag, also vier Tage lang.

Die Warnstreiks sind die zweite großangelegte Aktion in der laufenden ÖPNV-Tarifrunde. Bei der ersten Aktion am 2. Februar kam der öffentliche Personennahverkehr in großen Teilen des Landes nahezu komplett zum Erliegen.

+++ Lösung des Tarifkonflikts noch nicht in Sicht +++

In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.

Nach Ansicht von Verdi kamen die Gespräche zuletzt kaum voran. Auch die Arbeitgeber beklagten zuletzt fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), das größte ÖPNV-Unternehmen in Deutschland, kritisierten beispielsweise, dass Verdi bisher nicht klargemacht habe, welche Forderungen die Gewerkschaft am wichtigsten findet.

Wann es zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft zu Tarifeinigungen kommen könnte, ist derzeit völlig offen. Die Verhandlungen verlaufen regional sehr unterschiedlich - kurz vor einem Abschluss schienen sie zuletzt aber nirgends zu sein.

+++ Verhandlungen vor allem über Arbeitsbedingungen +++

In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende.

Auch die Arbeitgeber beklagten zuletzt den fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), das größte ÖPNV-Unternehmen in Deutschland, kritisierten beispielsweise, dass Verdi bisher nicht klargemacht habe, welche Forderungen die Gewerkschaft besonders wichtig findet.

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/news.de/dpa

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