ÖPNV-Streik heute 01.03.2026: Nahverkehr rollt nach Warnstreiks vielerorts wieder an
Nach zwei Tagen Warnstreik in zahlreichen Regionen in Deutschland fahren Busse, Trams und U-Bahnen wieder. Beigelegt ist der Tarifkonflikt aber noch nicht. Alle aktuellen News zu den bundesweiten Streiks hier.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Keine ÖPNV-Streiks heute Sonntag (01.03.26)
- Verdi mit bundesweiten Warnstreiks im Nahverkehr
- Nahverkehr rollt nach zweitätigen Warnstreiks wieder an
Nach den Warnstreiks im Nahverkehr rollen in den meisten Regionen die Busse, U-Bahnen und Trams wieder. Beispielsweise in Berlin lief der ÖPNV am frühen Morgen gegen 3.00 Uhr wieder an. Der Verkehr von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen lief wie geplant Schritt für Schritt an, wie die Berliner Verkehrsbetriebe mitteilten. Die BVG-Linien seien damit wieder ohne streikbedingte Einschränkungen unterwegs.
Der Ausstand begann in den meisten Regionen am Freitag in den frühen Morgenstunden und endete in der Nacht auf Sonntag. Dazu aufgerufen hatte die Gewerkschaft Verdi.
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ÖPNV-Streiks beendet - Ende des Tarifkonflikts noch nicht in Sicht
In den meisten Regionen war es der zweite Warnstreik in der laufenden Tarifrunde. Bereits Anfang Februar stand der Nahverkehr für 24 Stunden nahezu bundesweit still. Vom Warnstreik ausgenommen waren in den vergangenen Tagen Niedersachsen und Baden-Württemberg. In Niedersachsen gilt noch bis Ende März eine Friedenspflicht, in Baden-Württemberg könnte es nächste Woche zu Warnstreiks kommen.
In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.
Ein Ende des Tarifkonflikts ist derzeit noch nicht in Sicht - Warnstreiks bleiben damit weiter möglich.
+++ 28.02.2026: Verdi-Streik legt Nahverkehr lahm - Rückkehr am Sonntag +++
In weiten Teilen Deutschlands haben die Bürger auch am Samstag im Nahverkehr ohne Bus und Bahn auskommen müssen. Die Gewerkschaft Verdi setzte ihren zweitägigen Warnstreik fort. In den meisten Städten und Landkreisen sollen Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen am Sonntagmorgen wieder rollen.
Die koordinierte Warnstreik-Aktion begann am Freitagmorgen und brachte den Nahverkehr in den meisten Bundesländern fast vollständig zum Erliegen. Der Arbeitskampf wird überwiegend bis in die Nacht auf Sonntag dauern. Die Bundesländer Niedersachsen und Baden-Württemberg waren nicht am Warnstreik beteiligt.
Allein in Nordrhein-Westfalen beteiligten nach Schätzung von Verdi mehr als 7.000 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen. 30 kommunale Verkehrsunternehmen wurden bestreikt, unter anderem in Bonn, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Bochum, Münster und Bielefeld.
In der Bundeshauptstadt Berlin standen Trams, U-Bahnen sowie die meisten Busse den zweiten Tag in Folge still. Der S- und Regionalbahn-Verkehr lief normal. In Hamburg war der öffentliche Nahverkehr stark eingeschränkt. Die U-Bahn fuhr nicht, und nur ein Teil der Buslinien verkehrte regelmäßig, die anderen unregelmäßig oder in einem Notbetrieb.
In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi vor allem deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.
Die großangelegte Warnstreik-Aktion im Nahverkehr ist die zweite im laufenden Tarifkonflikt. Schon am 2. Februar legte Verdi auf diesem Weg den Nahverkehr bundesweit fast vollständig lahm.
Die Arbeitgeber kritisieren diese Strategie immer wieder. «Verdi folgt mit diesem Streik einer bundesweiten Dramaturgie, ohne die Berliner Realität anzuerkennen», teilten etwa die Berliner Verkehrsbetriebe mit, das größte Nahverkehrsunternehmen in Deutschland.
Verdi wiederum kritisiert, dass die Gespräche zu langsam vorangehen. «Offenbar verstehen die Arbeitgeber immer noch nicht, dass es auf Dauer keine funktionierende ÖPNV-Daseinsvorsorge mehr geben kann, wenn wir jetzt nicht entscheidend die Arbeitsbedingungen verbessern», sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle zum Warnstreik-Aufruf. «Die Kolleginnen und Kollegen brauchen dringend Entlastung - und die Arbeitgeber brauchen ein klares Signal, dass wir entschlossen sind, für unsere Forderungen zu kämpfen.»
+++ ÖPNV-Warnstreiks im Nahverkehr werden am Samstag fortgesetzt +++
Am Samstag wird in den meisten Regionen in Deutschland weiterhin der Nahverkehr bestreikt. Busse, Trams und U-Bahnen fallen daher aller Voraussicht nach bis auf einzelne Fahrten aus.
Die koordinierte Warnstreik-Aktion begann am Freitagmorgen und brachte den Nahverkehr fast vollständig zum Erliegen. Der von der Gewerkschaft Verdi initiierte Arbeitskampf dauert in den meisten Regionen bis in die Nacht auf Sonntag an. Niedersachsen und Baden-Württemberg waren die einzigen beiden Bundesländer, die vom Warnstreik ausgenommen waren.
In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.
+++ ÖPNV-Streiks in den fünf größten Städten Sachsens sowie in NRW +++
In den fünf größten Städten Sachsens stehen heute Busse und Bahnen ebenfalls weitgehend still. Verdi hat die Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsbetriebe in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen zum ganztägigen Ausstand aufgerufen. In Leipzig gilt der Aufruf zusätzlich für Samstag.
Zudem wird Nordrhein-Westfalens Nahverkehr bestreikt. Der Arbeitskampf sei wie geplant angelaufen, sagte der Branchenkoordinator von Verdi NRW, Lukas Frew, am Freitagmorgen. "Es ist überall losgegangen." Erneut werden mehr als 30 kommunale Verkehrsunternehmen bestreikt, die den größten Teil von NRW abdecken. Die Liste der Städte, die von den Arbeitsniederlegungen betroffen sind, ist lang. Unter ihnen sind Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen und Münster.
+++ Warnstreiks im Nahverkehr vielerorts angelaufen +++
Bei Bussen und Bahnen im Nahverkehr gibt es seit den frühen Morgenstunden in fast allen Bundesländern wegen Warnstreiks erhebliche Einschränkungen. Beim größten deutschen Nahverkehrsunternehmen, den Berliner Verkehrsbetrieben, wird laut Gewerkschaft bereits seit 3.00 Uhr gestreikt. Auch im hessischen Nahverkehr hat die Arbeitsniederlegung begonnen. Das bestätigte ein Verdi-Sprecher am Morgen. Demnach sind circa 5.200 Beschäftigte in den Städten Frankfurt, Wiesbaden, Gießen, Marburg, Offenbach und Kassel dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.
Heute und am Samstag bleiben auch in Bayern viele Busse, Trams und U-Bahnen in Bayern stehen. In 13 Städten hat der von Verdi ausgerufene zweitägige Warnstreik begonnen. Betroffen sind unter anderem die fünf größten bayerischen Städte München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt.
Seit dem Morgen stehen auch viele Busse und Bahnen auch in Rheinland-Pfalz. Rund 1.500 Menschen sind dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Der Warnstreik im saarländischen Nahverkehr hat ebenfalls begonnen. Knapp 1.000 Menschen in Saarbrücken, Neunkirchen, Völklingen, Saarlouis und Merzig sind aufgerufen, am Freitag und Samstag ihre Arbeit niederzulegen.
+++ Zweite bundesweite Aktion im ÖPNV diesen Monat +++
In den meisten Regionen dauern die Warnstreiks laut den Verdi-Ankündigungen bis in die Nacht auf Sonntag. Mancherorts wurde schon am Donnerstag die Arbeit niedergelegt, auch am Sonntag könnten noch einige Nahverkehrsunternehmen von Ausständen betroffen sein.
So werden zum Beispiel in Bremen Warnstreiks bis in die Nacht auf Montag angekündigt, in Mecklenburg-Vorpommern dagegen nur am Freitag. In einem Landkreis in Sachsen-Anhalt wiederum von Donnerstag bis einschließlich Sonntag, also vier Tage lang.
Die Warnstreiks sind die zweite großangelegte Aktion in der laufenden ÖPNV-Tarifrunde. Bei der ersten Aktion am 2. Februar kam der öffentliche Personennahverkehr in großen Teilen des Landes nahezu komplett zum Erliegen.
+++ Lösung des Tarifkonflikts noch nicht in Sicht +++
In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.
Nach Ansicht von Verdi kamen die Gespräche zuletzt kaum voran. Auch die Arbeitgeber beklagten zuletzt fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), das größte ÖPNV-Unternehmen in Deutschland, kritisierten beispielsweise, dass Verdi bisher nicht klargemacht habe, welche Forderungen die Gewerkschaft am wichtigsten findet.
Wann es zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft zu Tarifeinigungen kommen könnte, ist derzeit völlig offen. Die Verhandlungen verlaufen regional sehr unterschiedlich - kurz vor einem Abschluss schienen sie zuletzt aber nirgends zu sein.
+++ Verhandlungen vor allem über Arbeitsbedingungen +++
In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende.
Auch die Arbeitgeber beklagten zuletzt den fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), das größte ÖPNV-Unternehmen in Deutschland, kritisierten beispielsweise, dass Verdi bisher nicht klargemacht habe, welche Forderungen die Gewerkschaft besonders wichtig findet.
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fka/news.de/dpa
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