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Sachsenschatz Crash 2024: Das hat es mit dem Sachsenschatz Crash auf sich

50.000 Bitcoins hat der Freistaat Sachsen beschlagnahmt. Der Verkauf dieses „Sachsenschatzes“ könnte sogar einen Kursrückgang mit ausgelöst haben.

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Aus illegalem Handel mit Raubkopien von Filmen stammen die 50.000 Bitcoins, die die sächsische Polizei beschlagnahmt hat. Diesen „Sachsenschatz“ im Wert von fast 3 Milliarden Euro musste das Land jetzt verkaufen. Dazu ist es verpflichtet, wenn andernfalls die Gefahr besteht, dass das beschlagnahmte Gut andernfalls an Wert verlieren könnte. Und das ist bei Bitcoins immer der Fall.

Zunächst Glück mit dem Kurs

Trotzdem lagen die Bitcoins zunächst rund ein halbes Jahr in den „Tresoren“ der sächsischen Behörden. In diesem Zeitraum wuchs der Wert fast um eine Milliarde Euro. Die Kryptos waren mit dem Verkauf von raubkopierten Filmen und Pornos über die Plattform "movie2k.to" ergaunert worden und bei der Beschlagnahmung rund eine Milliarde wert.
Bis Juli 2024 stieg der Wert auf fast drei Milliarden. Als die Bitcoins im Januar beschlagnahmt worden waren, lag der Kurs im Schnitt bei 40.000 Euro pro Bitcoin. Bis Anfang Juni kletterte er auf über 65.000 Euro.

Ist der Freistaat Sachsen schuld am Kurssturz?

Der Verkauf dieses riesigen Bitcoin-Schatzes könnte wesentlich mit dazu beigetragen haben, dass der Kurs bis unter 52.500 Euro abrutschte. Mittlerweile hat der Freistaat nach Angaben der Analysefirma Arkham Intelligence keine Bitcoins mehr in seiner Schatzkammer. Die letzten sollen am 12. Juli 2024 verkauft worden sein.

Lesen Sie mehr zur aktuellen Wertentwicklung des Bitcoins in unserem täglich aktualisierten Bitcoin-Report oder werfen Sie einen Blick auf unsere Themenseite Kryptowährungen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf den vom ifo Institut veröffentlichten Daten erstellt und wird monatlich automatisch aktualisiert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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/roj/news.de

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