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Energiekosten-Explosion: Mega-Erhöhung! Bei DIESEN Energieversorgern müssen Sie jetzt mehr zahlen

Die Energiekosten haben ein Rekordhoch erreicht. Deshalb haben einige Gas- und Stromanbieter nun reagiert und die Preise angehoben. Für welche Energieversorger Sie schon jetzt mehr zahlen müssen und wo im nächsten Jahr Mehrkosten drohen, lesen Sie hier.

Mehrere Gas- und Stromanbieter erhöhen ihre Preise. Bild: AdobeStock/ Evgen (Symbolfoto)

Die Energiekosten steigen und steigen. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher müssen für Gas tiefer in die Tasche greifen: Weitere Gasversorger haben in Deutschland Preiserhöhungen angekündigt. Auch viele Stromanbieter drehen an der Preisschraube.

Energiekosten steigen: Gasanbieter erhöhen Preise um mehr als 17 Prozent

Wie das Vergleichsportal "Check24" am Dienstag berichtete, haben seit August mittlerweile 98 Gasgrundversorger ihre Preise erhöht oder Erhöhungen angekündigt. Vor gut sechs Wochen zählte das Portal erst 50.

Im Durchschnitt lag der Anstieg bei 17,3 Prozent. Für einen Musterhaushalt mit einem Jahres-Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeute dies zusätzliche Kosten von durchschnittlich 263 Euro pro Jahr, berichtete "Check24". Betroffen seien bislang insgesamt rund 560.000 Haushalte. In Deutschland gibt es laut Statistischem Bundesamt rund 42,8 Millionen Wohnungen (2020). Knapp die Hälfte aller Wohnungen wird mit Gas beheizt.

Bei diesen Gasunternehmen müssen Kunden jetzt mehr zahlen

Bei den 98 Preiserhöhungen gab es große Unterschiede. So stieg bei zwei Unternehmen der Preis in der Grundversorgung auf mehr als das Doppelte. Am anderen Ende stehen sechs Unternehmen, die die Preise um weniger als fünf Prozent anheben. Nach Angaben der Bundesnetzagentur gibt es derzeit 683 Gasversorgungsunternehmen, die Haushaltskunden beliefern.

Besonders stark an der Preisschraube haben drei Unternehmen gedreht: Die Gasversorger "Erdgasversorgung Schwalmtal GmbH & Co. KG" und "Stadtwerke Barmstedt Xtra GmbH" erhöhen ihre Grundtarife um mehr als 128 Prozent. Kunden der "Stadtwerke Löbau GmbH" müssen mit 113 Prozent Mehrkosten rechnen. Welche Gasunternehmen noch die Preise erhöhten, lesen Sie hierin der Liste von "Check24".

Laut Check24 zahlt ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden gerechnet mit den im Oktober gültigen Preisen im Schnitt 1.532 Euro im Jahr für Gas, also knapp 7,7 Cent pro Kilowattstunde. Dies seien knapp acht Prozent mehr als vor einem Jahr.

Wieso steigen die Gaspreise so rasant an?

Als ein Hauptgrund für die steigenden Gaspreise gilt unter anderem die weltweit gestiegene Energienachfrage infolge des Konjunkturaufschwungs nach der Corona-Krise. Verbraucherinnen und Verbraucher müssten diesen Winter mit einer Welle an Gaspreiserhöhungen rechnen, sagte Steffen Suttner von "Check24".

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Strompreis-Explosion droht: Bei diesen Anbietern zahlen Kunden schon heute mehr

Auch die Strompreise schießen in die Höhe. Laut Verivox erhöhten sich die Kosten im Vergleich zum Vorjahr auf 9,3 Prozent (Stand Oktober 2021). Die Erhöhungen gehen auch im nächsten Jahr weiter, berichtet "Strom-Report". 2022 kommen auf etwa 2,1 Millionen Haushalte höhere Stromkosten von etwa 14 Prozent zu. 149 Versorger erhöhten bereits die Kosten oder haben es angekündigt. Das bedeutet für Kunden und Kundinnen mit einem Jahresstromverbrauch von 5.000 kWh, dass sie etwa 41 Euro mehr zahlen müssen. So erhöhen zum Beispiel die Stadtwerke Bömetal den Grundtarif um 7 Prozent im November. Vattenfall hat eine Preiserhöhung in Hamburg für August 2022 angekündigt. Für Eon-Kunden kommen ab 1, August 2022 Mehrkosten zu. Eine Liste mit allen Stromanbietern, die die Preise erhöht haben oder werden, finden Sie hier.

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bos/bua/news.de/dpa

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