31.10.2019, 07.33 Uhr

"Die Höhle der Löwen" 2019: Im Test: DAS kann der DHDL-"Drillstamp" wirklich

In "Die Höhle der Löwen" stellte Alexander Jentzmyk aus Biberach seinen "Drillstamp" vor. Was es mit der Erfindung des Schwaben auf sich hat, lesen Sie hier.

Was taugt der "Drillstamp" aus die "Höhle der Löwen" wirklich? Bild: Nbl/news.de

Enthusiastisch stellt der Erfinder Alexander Jentzmyk den Investoren der Gründer-Sendung "Die Höhle der Löwen" die eine Sache vor, die jeder Haushalt nach Meinung ihrer Erfinder haben sollte: den "Drillstamp".

Was ist der "Drillstamp"?

Der "Drillstamp" ist eine Art Marker, der dem ungeübten Bilderfreund das Anbohren von Löchern in Wände erleichtern soll. Konkret löst er das Problem, dass Abstände falsch eingeschätzt werden und die Wände zur fröhlichen Landkarte der Fehlversuche werden. Der kleine Helfer "Drillstamp" löst dieses Problem.

Der kleine Helfer wird in die Öse des anzubohrenden Objektes eingeschoben und an die richtige Stelle platziert. Durch Druck schiebt sich die Markierung nach vorne und setzt einen Punkt auf die Wand. Da zwei Markierer in der Verpackung sind, kann also zum Beispiel auch ein breiteres Bild oder ein kleine Regal an die Wand gebracht werden.

Was verspricht sich der Erfinder von "Drillstamp"?

Das kleine Hilfsmittel soll den Zollstock, Lineale und eine dritte Hand ersetzen. Ohne zusätzliche Helfer soll die Handhabung leicht und auch für untalentierte Handwerker machbar sein.

"Drillstamp" aus "Die Höhle der Löwen" im Test

Wir haben den kleinen Helfer getestet und auf jede Eventualität geprüft. Der "Drillstamp" kommt im Doppelpack daher und enthält neben einer Anleitung auch kleine Aufkleber zum Markieren. So wird verhindert, dass wirklich ein Farbfleck auf der Wand entsteht. Leider entdeckt man die Sticker bei der ersten Nutzung nur eher zufällig. Außerdem wickeln sie sich beim Bohren um die kleineren Bohrer.

Pro: Was ist gut am „Drillstamp" und löst dieser ein echtes Problem?

Ja, der "Drillstamp" lohnt sich. Er ist für Menschen geeignet, die mehr als nur einen Nagel in die Wand hauen möchten und hin und wieder etwas anbohren möchten. Der "Drillstamp" ist eine Erleichterung für Leute, die sich "das noch nicht so richtig vorstellen können" und gerne Bilderwände mit zahlreichen Bildern nebeneinander erstellen. Gerade wenn es um das Anbringen von Produkten geht, deren Aufhängeösen schwer einsichtig sind, ist der "Drillstamp" eine schöne Lösung.

Contra: Was ist nicht gut am "Drillstamp"?

Der "Drillstamp" ist relativ klein und in der Handhabung für Grobmotoriker aufwendiger als ein kurzer Zollstockeinsatz. Für das Anbringen von einzelnen Bilderrahmen oder kleinen Einzelteilen ist der Einsatz auch eher für die ganz unsicheren Bilderfreunde gedacht und nicht wirklich notwendig.

Sind drei oder mehr Bohrlöcher an einer Installation nötig, ist ein 4er-Set des "Drillstamps" angebracht. Mit 12,99€ ist der "Drillstamp" relativ teuer. Momentan kostet er 7,99€ zum Einführungspreis. Das 4er-Set kostet 15,98€.

Kann man den "Drillstamp" kaputt machen?

Ja, das geht. Mit der Bohrmaschine direkt das Loch hindurch bohren zu wollen oder aber parallel dazu, kann zur Zerstörung des kleinen Helfers führen. Das widerspricht natürlich der grundsätzlichen Handhabung der Markierungshilfe, ist aber bei völliger Missachtung der Anleitung, die in der Packung wie die kleinen Marker-Sticker gut versteckt ist, durchaus ein erster Impuls. Also bloß nicht machen!

Fazit zum "Drillstamp"

Der kleine Helfer hat den Markiertest bestanden. Auf Fliesen, auf Raufasertapete, auf Holz und sogar auf Glas hält der kleine Markierpunkt gut. Das Bohren durch den kleinen Aufkleber ist möglich, kann aber zu einer kleinen unnötigen Kleberei führen, wenn der Sticker sich um sehr dünne Bohrer wickelt.

Die Gunst der Stunde nutzen und einfach direkt durchbohren sollte man auf keinen Fall. Wie andere kleine Haushaltshelfer auch, ist der "Drillstamp" eine nette Hilfestellung, die man gerne in jeder Rumpelkiste daheim haben kann. Da man nicht ständig etwas bohrt, hat der "Drillstamp" die Chance auf eine lange Lebensdauer. Kann man haben, muss man aber nicht.

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bos/kum/news.de

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