TV-News: Mross äußert sich nach Ende von "Immer wieder sonntags"

Vor knapp zwei Wochen lief die finale Ausgabe der Schlagersendung "Immer wieder sonntags". Nach der Absetzung spricht Moderator Stefan Mross erstmals darüber.

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Erstmals nach dem Ende der ARD-Schlagershow "Immer wieder sonntags" hat sich Moderator Stefan Mross öffentlich zur Absetzung geäußert. Zu Gast in der "Stefan Raab Show" (RTL), sagte Mross, er habe nach der letzten Sendung ein deutliches Gespräch mit den Senderverantwortlichen geführt. "Irgendwann muss man mal das Maul aufmachen", so der 50-Jährige.

Details zu dem Gespräch nannte Mross nicht. "Das geht keinen öffentlich was an. Das war ein geschlossener Raum." Dass dennoch Informationen nach außen gedrungen seien, kommentierte der gebürtige Traunsteiner damit, dass es "ein paar Maulwürfe" gebe.

Trotzdem zeigte sich Mross auch versöhnlich. "Man darf nicht immer draufhauen. Also ich hatte wirklich 22 Jahre eine gute Zeit." Rund zwei Jahrzehnte moderierte er die Schlagersendung aus dem Europa-Park im südbadischen Rust. Anfang des Jahres gab der Südwestrundfunk (SWR) bekannt, das Format einzustellen.

"Immer wieder sonntags" ging 1995 erstmals auf Sendung, seit 2005 moderierte Mross das Format. Mit seiner Trompete und seiner Nähe zum Publikum gab er der Sendung ihr heutiges Gesicht. Die Quoten waren bis zuletzt stark: Im vergangenen Jahr schalteten im Schnitt 1,26 Millionen Menschen ein, der Marktanteil lag bei rund 17 Prozent. ARD und SWR haben die Absetzung mit Sparmaßnahmen und dem Wunsch nach neuen digitalen Formaten begründet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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