Fernsehen: NRW-Minister sieht bei Danger Dan-Song Nähe zu Extremisten

Der Rapper Danger Dan darf einen neuen Song nicht in der Satiresendung "Die Anstalt" präsentieren. Nun meldet sich der NRW-Medienminister zu Wort, der auch im ZDF-Fernsehrat sitzt.

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Der nordrhein-westfälische Medienminister Nathanael Liminski zeigt Verständnis für die Entscheidung des ZDF, den Rapper Danger Dan nicht in der Satiresendung "Die Anstalt" auftreten zu lassen. "Der Liedtext ruft zu Aktionen mindestens am Rande der Legalität auf und zeigt eine Nähe zu teilweise verurteilten Extremisten", sagte der CDU-Politiker, der auch im ZDF-Fernsehrat sitzt.

"Vor diesem Hintergrund kann es niemanden verwundern, dass das ZDF eine Verletzung seiner Programmrichtlinien prüft", sagte Liminski. "Es fällt in die Programmhoheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu entscheiden, was gesendet wird und was nicht - maßgeblich sind dabei die Programmrichtlinien."

ZDF-Intendant Norbert Himmler habe den Fernsehrat in einem Schreiben über den Vorgang und das Ergebnis informiert, sagte Liminski. Er sprach sich dafür aus, dass sich der Fernsehrat angesichts der breiten öffentlichen Diskussion mit diesem Fall beschäftigt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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