Fernsehen: Kabinett beschließt Investitionspflicht für Netflix und Co.
Die deutsche Filmindustrie hat eine Durststrecke hinter sich. Nun sollen private Mittel und eine aufgestockte Förderung die Branche wieder beflügeln.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundeskabinett hat die angekündigte Investitionspflicht für Streamingdienste und Sender in den Filmstandort Deutschland auf den Weg gebracht. Künftig sollen unter anderem die großen US-Konzerne wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ mindestens acht Prozent ihres Jahresumsatzes hier investieren. Der Entwurf geht in das Parlament. Planmäßig sollen die Neuerungen Anfang 2027 greifen.
Schon ab sofort stehen nach Angaben von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer 250 Millionen Euro aus der neuen Filmförderung des Bundes zur Verfügung. Die Mittel seien im vergangenen Jahr verdoppelt worden. Mit diesem und anderen Fördertöpfen stelle der Bund mehr als 300 Millionen Euro für Filmproduktionen bereit. Hinzu kämen Fördermittel der Länder. Zusammen sei das so viel wie nie zuvor.
"Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss zünden wir für den deutschen Film eine neue Stufe im internationalen Standortwettbewerb", meinte Weimer. Deutsche Filmstudios wie Babelsberg oder Bavaria waren zuletzt auch wegen starker europäischer Konkurrenz nicht voll ausgelastet. Die Investitionspflicht soll helfen, neben staatlichen Fördermittel auch private Mittel für Produktionen zu mobilisieren.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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