Formel 1 News: Ab in die Autowaschanlage: Antonellis Formel-1-Ritual

Kimi Antonelli setzt auf Handarbeit. Auch kurz vor seiner möglichen WM-Krönung in den USA. Der Italiener hat eine feste Routine, von der er vor Rennen nicht abweicht.

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In der Formel-1-Weltmeisterschaft treten professionelle Rennfahrer in bis zu 23 Rennen pro Jahr an. Hier steuert Red-Bull-Pilot Max Verstappen sein Auto während des Großen Preises von Bahrain auf dem Bahrain International Circuit. (Foto) Suche
In der Formel-1-Weltmeisterschaft treten professionelle Rennfahrer in bis zu 23 Rennen pro Jahr an. Hier steuert Red-Bull-Pilot Max Verstappen sein Auto während des Großen Preises von Bahrain auf dem Bahrain International Circuit. Bild: picture alliance/dpa/AP | Darko Bandic

Formel-1-Spitzenreiter Kimi Antonelli hält auch vor seiner möglichen WM-Krönung an einem besonderen Ritual fest. Der 20-jährige Italiener musste vor der Abreise in die USA noch in die Autowaschanlage. Antonelli reinigt nämlich seinen Mercedes GT63 immer von Hand, wie unter anderem ESPN vor dem Grand Prix in Austin an diesem Sonntag berichtete. Erst wenn der Wagen sauber ist, kann der Mercedes-Pilot zum nächsten Rennen.

"Ich nehme mir Zeit, weil es gut gemacht werden muss. Es muss gründlich gereinigt werden. Es muss gut getrocknet werden, denn wenn man es nicht gut trocknet und noch Wasser (darauf) ist, dann sieht es komisch aus. Es sieht schmutzig aus. Also muss es gut gemacht werden, auch innen", erklärte der Mann aus Bologna den Reinigungsprozess.

Matchball in Austin

Antonelli kann sich schon an diesem Wochenende in Texas zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte krönen. Er würde mit erst 20 Jahren Sebastian Vettel ablösen, der 2010 bei seinem ersten Triumph mit Red Bull 23 Jahre alt war. Antonelli führt in der WM-Wertung mit 340 Punkten vor Teamkollege George Russell (238) und Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton (229).

Der Jungstar wird in Austin Weltmeister, wenn er gewinnt, Russell höchstens Neunter und Hamilton höchstens Fünfter wird. "Rennfahren ist immer in meinen Gedanken. Ich versuche, vor allem nicht zu viel über meine aktuelle Situation nachzudenken, denn ich habe das Gefühl, wenn ich zu viel über die Meisterschaft und so weiter nachdenken würde, würde ich wahrscheinlich auch nervös werden", erklärte Antonelli, der vor dem Großen Preis noch den San Antonio Spurs und NBA-Star Victor Wembanyama einen Besuch abstattete.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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