Formel 1 News: Mercedes-Teamchef schimpft: Lieber Teletubbies gucken

Im Internet brodelt es schnell. Zieht Mercedes Kimi Antonelli seinem Stallrivalen George Russell vor? Solche Vorwürfe machen den Teamchef richtig sauer.

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In der Formel-1-Weltmeisterschaft treten professionelle Rennfahrer in bis zu 23 Rennen pro Jahr an. Hier fährt ein Safety Car vor dem Teilnehmerfeld beim Großen Preis von Belgien. (Foto) Suche
In der Formel-1-Weltmeisterschaft treten professionelle Rennfahrer in bis zu 23 Rennen pro Jahr an. Hier fährt ein Safety Car vor dem Teilnehmerfeld beim Großen Preis von Belgien. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Beata Zawrzel

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat sich wortstark gegen Verschwörungstheorien aus dem Netz zur Wehr gesetzt. Am Rande des Grand Prix von Singapur bezog sich Wolff bei seiner Kritik auf Vorwürfe, er würde teamintern WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli Verfolger George Russell vorziehen. "Wer auch immer das denkt, ist hirnlos. Es ergibt einfach keinen Sinn", empörte sich der Mercedes-Teamchef.

Enttäuschte Fans in sozialen Netzwerken hatten Vorwürfe geäußert, nachdem Russell am vergangenen Wochenende in Malaysia lange auf Podestkurs gelegen hatte. Wenige Runden vor dem Ende musste er seinen Mercedes wegen eines Motorschadens aber auf Platz drei vorzeitig abstellen. Das brachte Nutzer auf Gedanken.

"Die Leute verstecken sich hinter ihren Bildschirmen"

"Glauben Sie, ich habe einen Knopf, auf dem steht: George, Motorschaden, jetzt?", wollte Wolff rhetorisch wissen. "Wir hatten immer die Einstellung, jeden mit dem gleichen Material auszurüsten." Für Mercedes gehe es schließlich auch darum, die Konstrukteurs-WM zu gewinnen.

"Heutzutage geht Social Media aber in diese Richtung. Die Leute verstecken sich hinter ihren Bildschirmen und ziehen dann vom Leder. Da ist eine Menge Polarisierung", kritisierte Wolff. Er habe "null Verständnis und Respekt für Leute, die mit so was kommen. Die sollen lieber Teletubbies oder Micky Maus als Formel 1 gucken."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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