Handball: DHB-Profi dreimal am Boden: Füchse verlieren Topspiel

Nach 22 Minuten liegen die Füchse Berlin im Topspiel der Handball-Champions-League gegen Veszprém schon mit sieben Toren zurück. Dann startet Gidsel eine kurze Aufholjagd - die nicht belohnt wird.

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Das DHB-Team bei einem Qualifikationsspiel zur Handball-EM in der SAP Arena (Archivbild). (Foto) Suche
Das DHB-Team bei einem Qualifikationsspiel zur Handball-EM in der SAP Arena (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Marco Wolf

Die Füchse Berlin haben im Spitzenspiel der Champions League gegen Mitfavorit Veszprém HC eine Niederlage kassiert und damit die Tabellenführung an den ungarischen Topclub verloren. Der Handball-Bundesligist unterlag im zweiten Gruppenspiel der Auswahl um den zweimaligen dänischen Weltmeister Emil Nielsen mit 29:35 (16:21). Zehn Tore von Berlins bestem Werfer Mathias Gidsel reichten nicht zum Sieg.

In dieser Saison wird zunächst in sechs Vorrundengruppen mit je vier Mannschaften gespielt. Die Gruppenersten und -zweiten erreichen die Hauptrunde, in der es mit zwei Sechsergruppen weitergeht. Die Füchse hatten in den vergangenen zwei Jahren jeweils das Finale erreicht.

Schneller Sechs-Tore-Rückstand

Die Hausherren hielten zehn Minuten mit, bevor die Abwehr auseinanderfiel. Zudem prägten Fehlpässe, Ballverluste und vergebene Großchancen das Spiel der Berliner. Nach 17 Minuten hatten die Ungarn beim 12:6 bereits doppelt so viele Tore. Die über 7.000 Zuschauer sahen eine Partie mit vielen Zweikampfduellen. Nationalspieler Matthes Langhoff musste mehrere Gesichtstreffer einstecken und lag dreimal am Boden.

Nach einer deftigen Ansage von Trainer Nicolej Krickau agierte die Berliner Defensive nach der Pause wie ausgewechselt. Und auch Welthandballer Gidsel warf sich warm. Als Tobias Gröndahl die Chance zum 25:25 hatte, glaubten die Heimfans wieder an den Sieg. Doch der Füchse-Profi vergab den Siebenmeter und die Ungarn zogen wieder davon.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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