Fußball-WM: Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen für England gegen Argentinien
Das WM-Halbfinale England gegen Argentinien ist wegen der Vorgeschichte der beiden Nationen durch den Falklandkrieg heikel. Die Polizei in Atlanta stellt sich darauf ein.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Polizei in Atlanta verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen für das brisante WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien. "Zusätzliches Personal und zusätzliche Ressourcen sind bereits im Einsatz und werden auch weiterhin strategisch an und um die Veranstaltungsorte, in den Ausgehvierteln und anderen stark frequentierten Bereichen eingesetzt, um ein sicheres und angenehmes Erlebnis für alle zu gewährleisten", hieß es laut übereinstimmender Medienberichte in einer Mitteilung der Polizei Atlanta.
Die proaktiven Maßnahmen würden dem Schutz der Öffentlichkeit dienen und Abschreckung vor kriminellen Handlungen, hieß es weiter. Sie würden gewährleisten, "dass Einwohner und Besucher dieses historische Ereignis sicher genießen können".
Bericht: Treffen auch mit FBI
Laut der argentinischen Zeitung "La Nación" wurde die Partie als Spiel der höchsten Risikostufe von den Behörden eingeordnet. Die Hotels beider Mannschaften sollen von größeren Polizeiaufgeboten bewacht werden. Zwei Tage vor der Partie kam es demnach auch zu einem Treffen unter anderem mit Vertretern der FIFA, aber auch des FBI und Polizeibehörde von Miami, von wo eine große Schar argentinischer Fans erwartet wird.
England und Argentinien spielen am Mittwoch (21.00 Uhr MESZ/MagentaTV und ARD) in Atlanta um den Einzug ins Finale der Fußball-Weltmeisterschaft. Die beiden Nationen trafen zuletzt 2005 in einem Testspiel aufeinander.
Brisant ist die Partie nun 40 Jahre nach dem WM-Viertelfinale mit unter anderem mit Diego Maradonas Tor der Hand Gottes beim 2:1-Sieg des späteren Weltmeisters immer noch durch den Falklandkrieg 1982. Damals waren rund 1000 Soldaten ums Leben gekommen. Spieler beider Seiten betonte bereits, dass dies nur ein Fußballspiel sei.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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