Fußball-WM: Kroos: "Keine Meinungsverschiedenheiten" bei Tuchel und Team

Das öffentliche Scharmützel über die englische Spielweise beim WM-Viertelfinalsieg gegen Norwegen zwischen Thomas Tuchel und Jude Bellingham mutet kurios an. Toni Kroos sieht darin gar kein Problem.

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Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. (Foto) Suche
Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Toni Kroos sieht in der Auseinandersetzung zwischen England-Coach Thomas Tuchel und seinem Star-Spieler Jude Bellingham nach dem WM-Halbfinaleinzug kein größeres Problem. "Ich glaube, dass die Situation ausgenutzt worden ist. Ich glaube, dass da gar keine Meinungsverschiedenheiten sind", sagte der Weltmeister von 2014 in seinem TikTok-Format "Kroos und Kroos: die WM unter der Lupe" zusammen mit seinem Bruder Felix Kroos.

Nach dem hart erkämpften 2:1 im Viertelfinale in Miami gegen Norwegen hatte Tuchel sein Team für ihre Spielweise und technische Fehler öffentlich kritisiert. Bellingham war darauf angesprochen worden und hatte irritiert reagiert. "Ich war in Miami, mehrfach zur Vorbereitung, das ist einer der ekligsten Plätze. Da ist so eine eklige Luftfeuchtigkeit. Wenn du da 120 Minuten gespielt hast, willst du alles hören, außer, dass du scheiße warst, vor allem wenn du weitergekommen bist. Daher kommt es, dass du dann ein bisschen gereizt bist", sagte Kroos dazu.

Kroos sieht kein Problem zwischen Tuchel und der Mannschaft

Die Real-Madrid-Legende zeigte auch Verständnis für Tuchel. "Er hat ja inhaltlich absolut recht. England hat ja kein gutes Spiel gemacht", sagte Kroos. "Wer, wenn nicht der Trainer, darf dann sagen, was nicht funktioniert hat. Vor allem, wenn er vorher zwei Minuten davon gesprochen hat, was für eine geile Mentalität die Mannschaft hat."

Problematisch könne so etwas nur sein, wenn das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft nicht intakt sei. "Aber ich habe ein paar Videos in den Wochen davor gesehen, die das Gegenteil zeigen. Ich habe Aussagen von Spielern gehört, die explizit die Ansprache von Tuchel gelobt haben", erklärte der 36 Jahre alte Ex-Profi.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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