Fußball-WM: Der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und England

Über 70 Tage führten Argentinien und England 1982 Krieg. Es ging um die Falkland-Inseln. Gelöst ist der Souveränitätsstreit aber bis heute nicht.

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Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

In den frühen Morgenstunden des 2. April 1982 begann die militärische Auseinandersetzung um die kleine Inselgruppe im südlichen Atlantik. Die argentinische Militärjunta ließ die Falkland-Inseln besetzen. Die dort stationierten weniger als Hundert britischen Streitkräfte waren gegen über 5000 anrückende argentinische Soldaten chancenlos.

Die Inseln, im Sprachgebrauch der Argentinier die Malvinas, sind seit 1833 ein britisches Überseegebiet. Argentinien begründet seinen Anspruch aber mit der Rechtsnachfolge eines früheren spanischen Kolonialreiches.

Die damalige britische konservative PremierministerinMargaret Thatcherzog in denKrieg um die Falklandinseln. Sie schickte Dutzende Kriegsschiffe los.

Argentinien beharrt weiter auf seinem Anspruch auf die Malvinas

Rund 1000 Soldaten starben in dem Krieg, etwa zwei Drittel waren Argentinier. Bei der höchst umstrittenen Versenkung des argentinischen Kreuzers "General Belgrano" durch ein britisches U-Boot waren allein über 300 Argentinier ums Leben gekommen.

Schlichtungs- und Vermittlungsversuche der Vereinten Nationen oder der USA scheiterten. Am 14. Juni unterzeichnete dann aber der argentinische General Mario Menendez 74 Tage nach der Invasion die Kapitulationsurkunde. Erst 1989 nahmen Argentinien und Großbritannien wieder diplomatische Beziehungen auf.

Gelöst ist der Souveränitätsstreit aber bis heute nicht - Argentinien beharrt auf seinem Anspruch auf die Malvinas, Großbritannien lehnt jede Verhandlung darüber ab.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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