Wird Jürgen Klopp neuer Bundestrainer?: Keine Ablöse, Millionen-Gehalt – so plant der DFB den Klopp-Coup

Der DFB will Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer verpflichten. Details sollen am Wochenende in New York geklärt werden. Bereits vor den Verhandlungen wurde bekannt, wie die Eckpfeiler des Deals aussehen könnten.

Erstellt von - Uhr

Falls Jürgen Klopp neuer Bundestrainer werden sollte, kassiert Red Bull wohl keine Ablöse für ihn. (Foto) Suche
Falls Jürgen Klopp neuer Bundestrainer werden sollte, kassiert Red Bull wohl keine Ablöse für ihn. Bild: picture alliance/dpa | Tom Weller
  • DFB will mit Jürgen Klopp über den Job als neuen Bundestrainer verhandeln
  • Aktueller Bericht: Deal könnte Vertrag bis 2030, Sieben-Millionen-Euro-Gehalt und keine Ablöse für Red Bull beinhalten
  • Kloppo soll wohl als Werbebotschafter für Red Bull weiterarbeiten

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft vorgestellt wird. Bereits seit mehreren Tagen wird er als heißester Kandidat für die Nachfolge von Julian Nagelsmann gehandelt, der bereits vor seinem Rücktritt nach dem blamablen WM-Aus gegen Paraguay einige Spieler mit merkwürdigen Trainingseinheiten irritiert haben soll. Doch wie sieht ein möglicher Deal zwischen dem DFB und Kloppo aus?

Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer werden: So könnte der Deal mit dem DFB aussehen

Die "Bild" will kurz vor den Vertragsverhandlungen mitDFB-Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Boss Hans-Joachim Watzke in New York am kommenden Wochenende erste Details kennen. Demnach soll der ehemalige BVB- und Liverpool-Coach pro Jahr geringfügig mehr einstreichen als sein Vorgänger Julian Nagelsmann, der auf etwa sieben Millionen Euro kam. Das Arbeitspapier ist bis zur Weltmeisterschaft 2030 angelegt – über die gesamte Laufzeit von vier Jahren summiert sich das Vertragsvolumen damit auf knapp 30 Millionen Euro.

Für Klopp steht bei dem Engagement für die DFB-Elf wohl nicht das Finanzielle im Vordergrund. Wie "Bild" weiter berichtet, handelt es sich für den 59-Jährigen um eine Herzensangelegenheit – ihm gehe es vor allem um den deutschen Fußball. Als mögliche Co-Trainer von Kloppo werden Peter "Piet" Krawietz, aktuell Mitglied im Red-Bull-Team, sowie Pepijn Linders gehandelt, der Klopp bereits in Liverpool über viele Jahre assistierte. Zuletzt war der Niederländer als Co-Trainer bei Manchester City tätig.

Verhandlungen über Gehalt, Werbeverträge und Ablöse bei Red Bull - das ist geplant

Obwohl Klopp bei Red Bull noch einen bis 2029 gültigen Vertrag als "Head of Global Soccer" besitzt, soll laut "Bild" keine Ablösesumme an den Getränkekonzern fließen. Stattdessen soll er weiterhin als Werbebotschafter für das Unternehmen fungieren. Mit den DFB-Partnern Volkswagen, Zalando und Nike gibt es keine Interessenkonflikte. Für alle weiteren Werbeverträge soll ebenfalls eine Lösung gefunden werden.

Auch diese Fußball-News könnten Sie interessieren:

/bua/news.de/stg

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.