Olympia 2026: Kreml lobt Aufhebung der Sanktionen gegen russische Sportler
Russland führt seit mehr als vier Jahren Krieg in der Ukraine. Die internationalen Sportfunktionäre wollen dies nicht mehr bestrafen. Der Kreml findet das gut.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Kreml hat die vorläufige Aufhebung der Sanktionen gegen russische Athleten durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) begrüßt. Die Kehrtwende sei "ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiederherstellung der legitimen Rechte unserer Sportler auf die Teilnahme an internationalen Wettbewerben", kommentierte Kremlsprecher Dmitri Peskow den Beschluss russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Moskau werde aber seine Arbeit fortsetzen, um die vollwertigen Rechte aller russischen Athleten auf internationaler Ebene zu erstreiten, fügte er hinzu.
Zuvor hatte das IOC die bisher geltenden Beschränkungen für die Teilnahme von Russen an internationalen Wettbewerben auch im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 außer Kraft gesetzt. Das beschloss die IOC-Spitze in Lausanne. Ob die russischen Athleten und Teams bei den Sommerspielen in Los Angeles auch wieder mit eigener Flagge und Hymne starten dürfen, solle allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt beurteilt werden, hieß es. Bei den Winter-Paralympics in Mailand und Cortina d'Ampezzo war das bereits wieder der Fall.
Kreml führt Eroberungskrieg unbeirrt weiter
Vor drei Jahren hatte das IOC noch den Ausschluss der Russen empfohlen und das Russische Olympische Komitee (ROC) mit der Begründung gesperrt, dass es die vier annektierten ukrainischen Gebiete Cherson, Donezk, Luhansk und Saporischschja aufgenommen habe. Das ROC hatte dieser Begründung aber durch einen sportjuristischen Winkelzug die Grundlage entzogen.
Faktisch führt Russland weiterhin seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine und strebt nach der Besetzung der vier Gebiete. Auch Peskow bestätigte erneut, dass der Krieg fortgesetzt werden soll.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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